Bad Orb ohne Windkraft
Bad Orb ohne Windkraft

Windkraft und die Auswirkungen auf unseren Gesundheitsstandort Bad Orb

 

11.06.2017
Windkraft contra Tourismus: Urlauber meiden die Region

 

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Hoffentlich wachen die politisch Verantwortlichen im Spessart endlich auf!

24.03.2017

Vogelsbergkreis: Eine “weitere Art” eines “Schutzschirmes” ist nötig

 

Zu den “Spitzenreitern” mit den höchsten aufgelaufenen Fehlbeträgen zählt im Vogelsbergkreis nach Alsfeld die Stadt Ulrichstein mit rund 3,3 Millionen Euro. Warum das so ist, erläutert Bürgermeister Edwin Schneider auf Anfrage unserer Zeitung. Bei der Errichtung von Windkraftanlagen seien insbesondere durch die nicht zu realisierenden Pacht- und Gestattungsentgelte aus bestehenden städtebaulichen Verträgen sehr hohe Ertragsausfälle entstanden, so Schneider.

“Wir haben zudem in den vergangenen Jahren erforderliche Instandhaltungsaufwendungen und notwendige Investitionen zur Erhaltung der Infrastruktur getätigt”, sagt er und benennt als Beispiele die Bereiche Kindergärten und Feuerwehr, die Erhaltung und den Betrieb der Dorfgemeinschaftshäuser, Investitionen im Zuge von Dorferneuerungsmaßnahmen, Straßenunterhaltung und Investitionen in den Straßenbau und auch für das Badebiotop und Tourismusförderung. Ulrichstein ist umzingelt von 54 Windkraftanlagen, demnächst 57,  die die Landschaft um Ulrichstein verschandeln. Hat man damit die Touristen vertrieben?

 

Weiterlesen: Lauterbacher Anzeiger

Foto: WP-Bild

22.03.2017
Windkraft und Wanderwege im Spannungsfeld

 

Marsberg – Wenn es um die Ausweisung von Windkraftflächen geht, gelten für einige Premium-Routen Mindestabstände – nicht aber für den Diemelsteig.

 

Während die vier Wanderwege Sauerland-Höhenflug, Sauerland-Waldroute, Rothaarsteig und Lahnwanderweg im Entwurf zum Regionalplan Arnsberg – sachlicher Teilplan „Energie“ – wegen ihrer touristischen Bedeutung berücksichtigt werden sollen, ist sowohl vom international anerkannten europäischen Fernwanderweg E1 mit dem Hermannshöhenweg als auch von dem regional bedeutsamen Fernwanderweg „Diemelsteig“ keine Rede.

 

Weiterlesen: Vernunftkraft Hessen

14.08.2016

 

Neurologische Patienten und Windkraftanlagen / Standpunkt der Kliniken Beelitz

 

Die RECURA-Kliniken betreiben in Beelitz zwei Fachkrankenhäuser (das FKH für neurologische Frührehabilitation, und das FKH für Bewegungsstörungen/Parkinson) und die Neurologische Rehabilitationsklinik Beelitz-Heilstätten. Dort werden neurologisch erkrankte Menschen mit ganz unterschiedlichen Krankheitsbildern behandelt.

 

Die Kliniken fordern die Einhaltung eines Mindestabstands von den Kliniken von 3 km. Eine detaillierte Darstellung der Problematik wird im Positionspapier gegeben.

12.07.2016

 

WAZ: Stören Windräder das Urlaubsfeeling?

 

Sind Windräder eine Gefahr für den Tourismus? Um diese Frage ging es in Bad Arolsen beim „Bürgerforum Energieland Hessen“.

 

Windkraftanlagen verprellen Touristen. Dieser Meinung ist nicht nur Hotelinvestor Helmut Fiz aus Bad Arolsen. Deshalb hat er (wie berichtet) Anfang des Jahres das Projekt Ferienanlage auf Gut Wieringsen (ehemaligen Musterhof) bei Marsberg erst einmal auf Eis gelegt. Weil Windkraftanlagen an der nahen Landesgrenze auf hessischer Seite wie Pilze aus dem Boden gewachsen sind und auch im Stadtgebiet von Marsberg noch einige zu erwarten sind.

Hier den Artikel der WAZ lesen:
www.20160707_WAZ_stoeren Windräder das U[...]
PDF-Dokument [74.4 KB]

05.07.2016

 

Hessenschau: Faktencheck „Windenergie und Tourismus“ am 4. Juli 2016 in Bad Arolsen

 

Im Naturpark Diemelsee fürchtet man um seine Touristen, denn nach dem Regionalplan könnten auch dort weitere Windräder entstehen.

 

http://www.hr-online.de/website/archiv/hessenschau/hessenschau.jsp?t=20160704&type=v

Im Filmbeitrag geht Heinz-Dieter Quack von einem Tourismus-Rückgang im niederen 1-stelligen Bereich aus. Dass diese Aussage für den Mittelgebirgsraum nicht zutrifft,  können Sie auf dieser Seite nachlesen.

05.07.2016

Kreistagsmitglied bewertet weitere Windräder kritisch für Region

 

Wörrstadt/Spiesheim: Selbst in der Heimat des Energiekonzerns “Juwi” wird der Zubau weiterer Windräder kritisch gesehen.

 

>Erbes: „Von unseren Hügeln aus betrachtet, sind wir gefühlt überflügelt“, findet Erbes. Nahezu 200 genehmigte Windkraftanlagen „schmückten“ die Landschaft im Landkreis, die höchsten davon ragten über 200 Meter in den Himmel. Vor diesem Hintergrund solle man, so das Kreistagsmitglied, in Sonntagsreden nicht länger von einer„unverwechselbar gewachsenen Kulturlandschaft mit Alleinstellungsmerkmal“ sprechen, sondern den Realitäten nüchtern ins Auge sehen.

Als eine von weltweit neun beworbenen Weinregionen präsentiere man sich als Rheinhessen im Internet betont traditionell und historisch. Auf der Homepage von „Great Wine Capital Rheinhessen“ suche man Windkraftanlagen (und das Bekenntnis zur Windkraft) vergeblich. „Dass so mancher Besucher, der länger nicht mehr in Rheinhessen gewesen ist, sich an vielen Positionen erstaunt und erschrocken über die landschaftlichen Veränderungen zeigt, darf in diesem Zusammenhang nicht überraschen.“<

Hier den kompletten Artikel der „Allgemeinen Zeitung“ lesen:
20160615_AZ_Weitere-Windräder-für-die-Re[...]
PDF-Dokument [386.2 KB]

13.03.2016

 

Sorge um Wandertourismus auf dem Westweg wegen Windrädern

„Aushängeschild des Schwarzwalds bedroht“

 

Ortenauer Stadtanzeiger vom 07.03.2016

Autor: Anne Siefermann

 

Schwarzwaldverein, Schwarzwald Tourismus und „Westwegfonds“ – Gemeinden, die in Maßnahmen zur Qualitätssteigerung des Weges investieren – sind mehr als besorgt um die Zukunft der bekannten Touristenattraktion und dem damit verbundenen Fremdenverkehr in der Region. 

 

Weiterlesen!

01.02.2016

 

Wandern ohne Windräder

 

Hunsrückverein: Jahrbuch 2016 beleuchtet die schönen und unschönen Seiten der Region


Auszug

[…]
Zu spät sei erkannt worden, dass Energiewende auch möglich gewesen sei, ohne den Hunsrück, dessen Natur und die dazu gehörenden Geschöpfe zu schädigen. 
[…]

 

Den kompletten Artikel in der Allgemeinen Zeitung lesen!


Das sollten uns warnende Worte für den Ausbau der Windenergie im Spessart sein!

28.10.2015

 

Tourismus in Süddeutschland in Windkraftregionen

 

Studien zu Auswirkungen von Windparks auf Tourismus gehen übereinstimmend von einem deutlichen Rückgang des Besucherverkehrs aus.

Laut Befragungen liegt der durchschnittliche Rückgang des Besucherverkehrs bei ca. 25-30%, in der Spitze bei über 60%.

 

Weiterlesen bei windwahn.de

26.10.2015

 

Schlechte Chancen für Tourismus in Windkraftregionen

 

Auf der Ferienhalbinsel Schwansen sind 15 Großwindanlagen bis zu 235m über NN geplant. Die Planer selbst haben die drei geplanten Industrieparks als „schweren Eingriff in das Landschaftsbild“ bezeichnet.

 

Drei Vermieter von Gästezimmern und Ferienwohnungen haben vorab eine Umfrage unter 100  Urlaubern durchgeführt.

Hier das Presseanschreiben zur Umfrage
Anschreiben Presse etc. Ergebnis Umfrage[...]
PDF-Dokument [190.8 KB]
und das Ergebnis der Umfrage
Umfrage Urlauber 2015.pdf
PDF-Dokument [268.0 KB]
Foto: Hermann Dirr

27.08.2015

 

Studie zum Einfluss von Windkraftanlagen auf den Tourismus in Deutschland

 

Welche Auswirkungen haben Windkraftanlagen auf touristische Regionen

 

Wissenschaftler des Instituts für Wirtschafts- und Kulturgeographie an der Leibniz Universität haben in ihrer Studie „Gone with the wind? The impact of wind turbines on tourism demand“ einen möglichen Konflikt zwischen dem  Bau von Windenergieanlagen und der Attraktivität touristischer Regionen untersucht. Regionen, die mit Windkraftanlagen gespickt sind, gelten allgemeinhin als nicht besonders attraktiv für Touristinnen und Touristen. Von einer „Verspargelung“ der Landschaft ist die Rede.  Bisherige Studien deuten auf einen negativen Zusammenhang zwischen Energiegewinnung aus Wind und touristischer Nachfrage hin.
[…]
Die statistische Analyse zeigt, dass sich Windkraftanlagen negativ auf den Tourismus im nahen Umland bis 20 Kilometern auswirken können. 
[…]

Weiterhin zeigt die Studie, dass küstenferne Regionen eher unter einem negativen Effekt der Windkraftanlagen zu leiden scheinen. 

 

Presseinformation Nr. 106/2015 der Leibniz Universität Hannover lesen!

Leibniz Universität Hannover: Studie zum Einfluss von Windkraftanlagen auf den Tourismus
MPRA_paper_65946.pdf
PDF-Dokument [6.5 MB]

25.05.2015

 

Windenergie und Tourismus am Beispiel Vogelsberg

 

Immer wieder wird suggeriert, dass Windkraftnutzung keinen negativen Einfluss auf den Tourismus habe. Statistiken aus dem Vogelsberg beweisen das Gegenteil!

 

Mit Dank an Hermann Dirr!

 

Den Grafiken liegen Zahlenmaterialen der IHK Friedberg-Gießen und des „Hessischen Statistischen Landesamtes“ zu Grunde.

Diese Grafik zeigt die Entwicklung der Übernachtungszahlen von 1993 bis 2013 der Vogelsberger Kommunen. Erschreckend sind die Zahlen aus Ulrichstein, wo die meisten Windindustrieanlagen gebaut wurden.

Entwicklung der Übernachtungszahlen in Vogelsberger Kommunen von 1993 bis 2013

Ergänzend die Gegenüberstellung der Gemeindefläche (Fläche im km²) zur Anzahl der Windwahnbauwerke in den Kommunen. In Ulrichstein kommt pro km2 nahezu 1 Windindustrieanlage. In Schlitz standen im Jahr 2013 keine Anlagen.

Gemeindeflächen in km2 und Anzahl der Windindustrieanlagen (Stand 2013)

Hier die Schilderung eines Besuchers: Die Entwicklung in Ulrichstein ist nur traurig, wenn man es von früher kennt.  In Ulrichstein gibt es nichts mehr. Leerstehende Häuser und Geschäfte, überall „Zu Verkaufen"-Schilder und als Krönung die Ruine des Plaza-Hotels. Die paar verbliebenen Übernachtungen im letzten Herbergsbetrieb sind wohl hauptsächlich Windkraftmonteure.

Impressionen aus dem Naturpark Vogelsberg "Gestern und Heute"

Wo möchten Sie lieber wohnen oder Ihren Urlaub verbringen?

Foto: Manfred Knake

01.06.2015

 

Tourismus in Ostfriesland

 

Mit Dank an wattenrat.de

 

Windenergie: Ostfriesland, die „charakteristische weite Landschaft“ und andere Lügen

 

Die Werbung ist bekanntlich die Schwester der Lüge: Seit Jahren wirbt – und lügt – die ostfriesische Tourismuswirtschaft potenziellen Urlaubern die „charakteristische weite Landschaft“ vor. Die Promoter dieses vorgeblich „weißen“ Industriezweiges haben wohl Wahrnehmungsstörungen.

 

Die Weite war einmal, bis vor ungefähr 20 Jahren, als der Windkraftboom begann. Inzwischen drehen sich auf der ostfriesischen Halbinsel allein in den Landkreisen Aurich und Wittmund mehr als eintausend dieser Mühlenmonster, deren neue Generation an die 200 Meter hoch ist. Dazu kommen noch einmal genauso viele Anlagen in den Landkreisen Leer und der Stadt Emden. 

 

Weiterlesen bei wattenrat.de

 

... und die Tourismus-Werbungen hier und hier!

 

30.03.2015

 

Windkraft und die Auswirkungen auf den Tourismus

 

Beispiel Ulrichstein im Vogelsberg

 

Zu den vom Hess. Statist. Landesamt veröffentlichten Zahlen gehören  auch die Übernachtungen von Ulrichstein im Vogelsberg, zwar kein Kurort, aber ein ebenfalls auf den Tourismus angewiesener Erholungsort im hessischen Mittelgebirgsraum:  

 

Jahr 2009 = 12.801 Übernachtungen
Jahr 2010 = 14.082 Übernachtungen
Jahr 2011 = 12.751 Übernachtungen
Jahr 2012 = 13.489 Übernachtungen
Jahr 2013 =   8.531 Übernachtungen

 

Einwohner wissen, dass in der Region um Ulrichstein 32 WKA des Typs Enercon E 82 errichtet wurden und die zahlreichen Windkraft-Monteure dazu beigetragen haben, dass im Jahr 2012  ein Anstieg der Übernachtungszahlen um 700 registriert werden konnte. Umso größer war der Abfall nach der Fertigstellung im Jahr 2013, nämlich 37%.

 

 

Die Grafik zeigt die Entwicklung der Übernachtungen im Vogelsberg für die Jahre 1993 bis 2009.

Auffällig ist, dass um Ulrichstein bis zum  Jahr 2009 ca. 50 Windindustrieanlagen gebaut wurden. In diesem Zeitraum gingen die Übernachtungszahlen in Ulrichstein drastisch zurück, während sie in anderen Kommunen wo nicht oder nur wenige Anlagen gebaut wurden, stagnierten.

Mit Dank an Hermann Dirr

Quelle:https://windlaerm.wordpress.com/page/3/

04.05.2015

 

Windkraftprojekt wird durch Schmieder-Kliniken und Gailinger Bürger ausgebremst

 

Seit 2012 kämpften die Schmieder-Kliniken und die Gailinger Bürger gegen den Bau von Windindustrieanlagen.


In seiner jüngsten Sitzung hat der Gemeinderat nun beschlossen, die Planung für eine Änderung des Flächennutzungsplans einzustellen. Es sprechen zu viele Argumente gegen die Anlagen an diesem Standort.

 

Gratulation nach Gailingen, wo  Arten- und Naturschutz, Landschaftsbild, medizinische Aspekte und die Menschen siegten!

Hier die Entwicklung  in Gailingen (Kreis Konstanz)

 

16.05.2012 - Klinik Schmieder kämpft gegen Windkrafträder

In unmittelbarer Nähe zu dem Rehabilitationskrankenhaus in Gailingen ist der Bau von großen Windkrafträdern geplant. Für die Klinik Schmieder allerdings könnte dies das Aus bedeuten.

Artikel lesen im Südkurier vom 16.05.2012

 

16.07.2012 - Große Angst vor großen Windrädern

Die Schmieder-Kliniken kämpfen weiter um den Erhalt des Standorts Gailingen. Ein Sondergebiet „Erholung“ könnte die Lösung bringen, um Windkraftanlagen zu verhindern.

Artikel lesen im Südkurier vom 16.07.2012

 

24.10.2012 - Windkraft vs. Rehabilitation

Kliniken Schmieder informierten mit Medizinern.

Artikel lesen im Singener Wochenblatt vom 24.10.2012

 

17.04.2013 - 2000 Meter Abstand zu Windrädern beruhigt Klinikleitung nicht!

Bei der jetzigen, neuesten Planung habe man den Abstand zu den Kliniken Schmieder auf 2000 Meter erweitert. Heike Schmieder-Wasmuth brachte zum Ausdruck, dass auch eine größere Distanz die Klinikleitung nicht beruhige.

Artikel lesen im Südkurier vom 17.04.2013

 

30.04.2015 -  Windkraftanlagen werden ausgebremst

In Gailingen wird es keine Windkrafträder geben. Dies hatte der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen und möchte nun die Planung für eine Änderung des Flächennutzungsplans einstellen. Es sprechen zu viele Argumente gegen die Anlagen an diesem Standort.

Artikel lesen im Südkurier vom 30.04.2015

28.04.2015

 

Windenergie und Tourismus

 

Immer wieder wird suggeriert, dass Windkraftnutzung keinen negativen Einfluss auf den Tourismus habe.

 

Unabhängige Studien beweisen das Gegenteil. Laut einer Online Umfrage des Deutschen Wanderinstituts und der Hochschule Ostfalia fühlen sich 57 Prozent der Befragten durch Windenergieanlagen beim Wandern gestört.

 

Jetzt hat sich die IHK Trier aus Sorge um den Tourismus in ihrer Region an die Bürgermeister gewendet und auf die Bedeutung dieser Branche hingewiesen.
 

Was die Einbußen für Tourismusregionen bedeuten, lesen Sie bei windwahn.de.

16.04.2015

 

Mittelhessen Bote

28.03.2015
 

Gegenwind Bad Orb e.V. warnt
 

Positive Orber Tourismusbilanz nicht durch Windräder zerstören!
 

„Tourismus fördern“ bedeutet „Natur erhalten und pflegen“

 

Von Heinz Josef Prehler

 

In diesen Tagen veröffentlichte das Statistische Landesamt in Wiesbaden die Tourismusbilanz 2014 für den Main-Kinzig-Kreis. Bad Orb wird als Spitzenreiter mit 417.104 Übernachtungen und 61.823 Gästen mit einer durchschnittlichen Verweildauer von 6,7 Tagen hervorgehoben. Als „Leuchttürme“ werden der Weitwanderweg Spessartbogen und das Spessart-Biken hervorgehoben.

 

Der Verein „Gegenwind Bad Orb e.V.“ begrüßt sehr diese Entwicklung. Trotz mancher Rückschläge und vorhandenem Verbesserungsbedarf sind den Verantwortlichen unseres Ortes stattliche Schritte zur Erholung des Kur- und Tourismusstandortes gelungen. Eines der wichtigsten Erfolgskriterien zur wirtschaftlichen Gesundung ist und bleibt in Zukunft die Erhaltung der von Industrie unberührten Natur in und um Bad Orb. Hierzu gehören die vielen Wanderwege und Bike-Routen, deren Kennzeichnungssysteme erst im vergangenen Jahr vorbildlich erneuert wurden, die unzerstörten Mischwälder auf den Höhen um Bad Orb und im Hessischen Spessart.

 

Der Verein Gegenwind setzt sich satzungsgemäß genau dafür ein, nämlich für die Förderung des Naturschutzes, der Landschaftspflege aber auch für das besonders unseren Kurort betreffende öffentliche Gesundheitswesen.

 

Kontraproduktiv dagegen wäre der Bau und Betrieb von Windkraftanlagen um Bad Orb. Die Industrieriesen wären 200 m hoch, jeder benötigte 5000 qm nicht mehr aufforstbare Fläche und viele Wanderwege würden zu breiten, geschotterten Fahrstraßen ausgebaut. Je nach Witterungs- und Windverhältnissen würde unser Erholungsgebiet großräumig mit Lärm überzogen. Nachts störten die blinkenden Leuchtfeuer bis in die Schlafzimmer hinein.

 

Das Gesundheitswesen spielt in Bad Orb eine zentrale Rolle. Aus Angst vor Gesundheitsschäden ist im früheren Vorzeigeland für Windräder Dänemark der Bau von Windkraftanlagen fast zum Erliegen gekommen. Deshalb kann und darf Bad Orb sich nicht einem vermeintlichen Mainstream hingeben und aus finanziell erhofften kurzfristigen Vorteilen heraus den Bau von Windkraftanlagen auf eigenem Gebiet zulassen. Auch muss Bad Orb über die eigene Gebietsgrenze hinaus denken  und mithelfen, dass der Hessische Spessart bleibt was er ist, nämlich das größte Mischwaldgebiet Deutschlands, wo Rot Milane, seltene Fledermausarten, Luchse und Wildkatzen zu Hause sind.

 

Lesen Sie auch den Beitrag im Bad Orber Blättche Nr. 497 vom 28.03.2015.

16.08.2013

 

Forsa-Umfrage in Bad Orb 

 

Absolute Mehrheit in Bad Orb gegen Windkraftnutzung in der Kurstadt.

Land macht weiter Druck auf die Kurstadt.

 

Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage würde eine absolute Mehrheit von 55 Prozent der Bad Orber Bürger bei einem Bürgerentscheid gegen den Bau von Windkraftanlagen in ihrer Gemeinde stimmen. Nur ein gutes Drittel von 35 Prozent würde dafür stimmen.

Mit 74 Prozent rechnen sogar knapp drei Viertel der Befragten damit, dass Windkrafträder dem Tourismus in der Kurstadt schaden werden. Nur acht Prozent erwarten Vorteile für den Tourismus. In einer weiteren Informationsveranstaltung seitens der Landesregierung soll dennoch erneut für Unterstützung geworben werden.

Die Forsa-Umfrage, die vom 12. bis zum 15. August durchgeführt wurde, ergab, dass lediglich ein Drittel der Bürger Bad Orbs für Windräder in der eigenen Gemeinde stimmen würde. Eine große Mehrheit von 74 Prozent befürchtet, dass Windräder auf den Spessartausläufern dem Tourismus, dem einzigen Wirtschaftsfaktor der Kurstadt, Schaden zufügen werden. Wenn es zu einem Bürgerentscheid über Windkraftanlagen käme, würden nach eigener Aussage 79 Prozent der Befragten auf jeden Fall oder eher mehr teilnehmen. 55 Prozent aller Bürger würden gegen die Errichtung der Anlagen stimmen, 35 Prozent wären dafür, zehn Prozent machten keine Angabe.

Hier können Sie sich die Umfrage ansehen.

130816_Forsa_Windkraft_Tabellen.pdf
PDF-Dokument [94.3 KB]

22.02.2015

 

KURKLINIKEN  und  WINDENERGIEZONEN - ein WIDERSPRUCH!

KLINIKEN KIPPEN WINDPARK-PLAN (veröffentlicht 11.11.2011)

Beelitz will Abstand zwischen Windrädern und Krankenhäusern in Heilstätten neu prüfen.

Fichtenwaldes Ortsvorsteher hatte zur Sitzung in Abstimmung mit seinem Ortsbeirat einen Vorschlag an die Stadtverordneten vorbereitet, die Distanz auf 3000 Meter zu erweitern. 

Für die Parkinsonpatienten beispielsweise sind neue, unbekannte Reize, die von ihnen nicht beeinflusst werden können, besonders problematisch, sagen die Fachärzte. 


Eine Umfrage unter Patienten  sowie unter den Angehörigen und Besuchern habe ergeben, dass die Mehrheit im Falle eines nahen Windparks sich anderweitig orientieren würde.

 

Weiterlesen unter windwahn.de

 

Den Artikel  der Märkischen Zeitung vom 11.11.2011 können sie hier nachlesen.

http://www.genios.de/presse-archiv/artikel/MAER/20111116/kliniken-kippen-windpark-plan-umwel/201111163088440.html

Kartenausschnitt neuer Regionalplan

Offenlage Regionalplan Südhessen vom 03.04 -30.06.2017; Mehr erfahren: Bild anklicken!
Quelle: FAZ

Anzahl WKA im RP Südhessen

Gegenwind Bad Orb e.V.     ist Mitglied von

Infraschall, niederfrequenter Lärm, Emissionen, Windkraft, Gesundheitsrisiken, Gesundheit, Gefahren, Ärzteforum, Gesundheitsberichte, Finanzielle Risiken, Bad Orb, Schutz, Natur, Naturschutz, Zukunft Ärzteforum Emissionsschutz

1ha Wald leistet mehr in Sachen Umwelt- und Klimaschutz als eine WKA. 

Quelle:Bayerische Staatsforsten www.baysf.de
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Gegenwind Bad Orb e.V., Heinz Josef Prehler, 1. Vors.