Bad Orb ohne Windkraft
Bad Orb ohne Windkraft

Wissenswertes

Problembereiche

Denkmalschutz

05.01.2017

 

Novellierung des hessischen Denkmalschutzgesetzes

 

Auch wenn die FDP Fraktion  bereits im Juli und November auf die Denkmalschutz-Novelle hinwies, wurde sie nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit am 6.12.2016  verabschiedet. Sie enthält diverse Veränderungen, ganz im Sinne grüner Windkraftaus-baupolitik.

 

Abstimmung dazu im hessischen Landtag:

  • CDU, Bündnis 90 / die Grünen, SPD: dafür
  • FDP: dagegen
  • Die Linke: Enthaltung

 

§9 (1) Die Behörden haben bei allen Entscheidungen und Genehmigungen die Belange des Klima‐ und Ressourcenschutzes besonders zu berücksichtigen.

 

§18 (4) Wenn das öffentliche Interesse an der beabsichtigten Maßnahme entgegenstehenden Gründen des Denkmalschutzes überwiegt, ist die Maßnahme zu genehmigen.

 

Klimaschutz ist ohnehin als öffentliches Interesse definiert, d. h. dem Bau eines geplanten Windindustrie”parks” kann nach dieser Definition der Denkmalschutz nicht mehr entgegenstehen!

 

Die komplette Novelle des (Anti)-Denkmalschutzgesetzes zum Nachlesen:

http://starweb.hessen.de/cache/DRS/19/0/03570.pdf

 

Mit Dank an Vernunftkraft Odenwald

Der Schutz der Umgebung an Beispielen aus der Rechtsprechung zum Denkmalrecht

Prof. Dr. Ernst-Rainer Hönes, Mainz
 

Deutsche Stiftung Denkmalschutz

 

Windkraftanlagen sind Horizontverschmutzer

Windkraft contra Denkmalschutz

Erfolgreiche Klage des Eigentümers eines denkmalgeschützten Gebäudes

 

Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht (12. Senat) hat mit am 23. August 2012 verkündeten Urteil (12 LB 170/11) entschieden, dass die immissionsschutzrechtliche Genehmigung des Windparks Mittelstenahe teilweise rechtswidrig ist.

Das Verwaltungsgericht Stade hatte mit Urteil vom 24. März 2010 (2 A 44/07) diese Genehmigung für rechtmäßig erachtet. Der 12. Senat hat die Entscheidung des Verwaltungsgerichts teilweise geändert, im Übrigen die Berufung des Klägers aber zurückgewiesen.

Weiterlesen: https://www.klemmpartner.de/aktuelles/item/302-windkraft-contra-denkmalschutz

Carbon-Fasern

26.06.2016

 

Was tun mit ausrangierten Rotorblättern?

 

Sie stehen in der Landschaft oder auf dem Meer herum und drehen sich. Doch was passiert eigentlich mit einer Windkraftanlage, wenn sie sich nicht mehr dreht und entsorgt werden muss? Während sich die meisten Bestandteile wie etwa der stählerne Turm leicht verwerten lassen, stellen die Rotorblätter die Experten vor eine große Herausforderung.

 

Rotorblätter von Windkraftanlagen bestehen aus Faserverbundwerkstoffen und sind vor allem aus Glas- oder Kohlefasern sowie Harzen gefertigt. Das macht die Entsorgung problematisch.

 

Mehr erfahren:
http://nord24.de/bremerhaven/was-tun-mit-ausrangierten-rotorblaettern

23.03.2015

 

Carbonfasern - das Asbest der Windkraftindustrie

 

Ratlos stehen Feuerwehrleute an einer brennenden Windkraftanlage. Sie können nichts tun, ausser darauf zu achten, dass herabfallende brennende Teile kein Feuer am Boden verursachen.

 

Aber was ist mit den viele Tonnen schweren Rotoren? Wenn sie brennen, verbrennen auch Carbonfasern. Ein erhebliches Risiko, denn sie stehen im Verdacht Lungenkrebs auszulösen.

 

Wie soll die Ausbreitung der Fasern verhindert werden, wenn noch nicht einmal das Feuer gelöscht werden kann?

Video-Beitrag steht leider nicht zur Verfügung!

Quelle: Tagesschau vom 11.08.2014

11.08.2014

 

Bundeswehr warnt vor Krebs durch Carbonfasern

 

von Björn Siebke und Angelika Henkel

 

Kohlefaser-Werkstoffe gelten als Material der Zukunft. Beim Bau von Flugzeugen und schnellen, teuren Autos ist das Material kaum noch wegzudenken. Was bislang nicht bekannt war: Carbonfasern haben auch eine dunkle Seite. Nach Recherchen des NDR Regionalmagazins “Hallo Niedersachsen“ geht bei Unfällen mit Bränden ein nicht zu unterschätzendes Krebsrisiko von der Wunderfaser aus - auch wenn der Brand längst gelöscht ist. Experten der Bundeswehr warnen vor dem sorglosen Umgang mit CFK.

 

Weiterlesen bei NDR.de

Deutscher Wetterdienst

05.09.2015

 

Max-Planck-Institut: Große Windparks bremsen Wind und Energiegewinnung


Eine neue Studie, die am 24.08.2015 im Fachjournal der „amerikanischen Akademie der Wissenschaften“ veröffentlicht wurde, gibt hierzu erste Antworten. Die internationale Forschergruppe, geführt von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena, fand in Simulationen mit einem Wettervorhersagemodell einen starken Bremseffekt, der die Energieerzeugung von großen Windparks erheblich reduzierte.
 

Deutsche Welle und Umweltruf.de berichteten.

Quelle: Deutscher Wetterdienst

12.05.2015
 

Windkraftanlagen dürfen trotz Radar-Störung gebaut werden
 

Der Deutsche Wetterdienst kann den Bau von Windrädern in der Nähe eines Wetterradars  im Eifelkreis Bitburg-Prüm nicht verhindern. Zwar könnten die geplanten Windindustrieanlagen  in rund zehn Kilometer Entfernung die Radarmessungen stören, teilte das Verwaltungsgericht Trier in einem am 05.05.2015 veröffentlichten Urteil mit. Die Klage des Wetterdienstes werde aber trotzdem abgewiesen.

Hier das Urteil Az.: 6 K 869/14.TR des VG Trier lesen


„Die Welt“ titelte am 11.05.2015

 

Wie Windräder unseren Wetterbericht verschlechtern

 

Von Daniel Wetzel


Hier einige Auszüge:
[…]
Der Deutsche Wetterdienst fürchtet, dass er nur noch eingeschränkt vor Unwettern warnen kann. Windräder bringen seinen Radar zunehmend durcheinander – jetzt sogar mit richterlichem Segen.
[…]
Der DWD ist den Windkraftleuten weit entgegengekommen: Die von den Vereinten Nationen empfohlene Schutzzone von 20 Kilometern rund um Wetterradaranlagen wurde freiwillig auf 15 Kilometer reduziert.
[…]

 

Den vollständigen Artikel lesen

09. September 2014

 

Windkraft macht Deutschen Wetterdienst blind

 

Windkraft und Radar kämpfen um die Lufthoheit: Denn Windkraftanlagen machen nicht nur Lärm und bedrohen die Vogelwelt, sondern stören auch Flugsicherung und Deutschen Wetterdienst.

 

Nach der Bundeswehr und dem Luftverkehr bekommt auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) zunehmend Probleme mit großen Windkraftanlagen. Die hohen Türme mit ihren rotierenden Flügeln stören nah gelegene Flugsicherungsanlagen, aber auch die Wetterradarsysteme des DWD.

 

Weiterlesen

Erdbebenmessstationen

13.09.2015

 

Windkraftanlagen als seismische Störquellen

von R. Widmer-Schnidrig, Th. Forbriger und W. Zürn

Geowissenschaftliches Gemeinschaftsobservatorium der Universitäten Karlsruhe und Stuttgart (BFO)

windmill_poster_A1.pdf
PDF-Dokument [2.0 MB]

Oktober 2013

 

Stellungnahme der „Arbeitsgruppe Seismologie des Forschungskollegiums Physik des Erdkörpers“ zur Errichtung von Windkraftanlagen in Deutschland

Darin kommt man zu dem Ergebnis, dass Windkraftanlagen im Boden durch die Bewegung des Rotors erhebliche Erschütterungen erzeugen, die noch in mehreren Kilometern Entfernung stark genug sind, um Messungen empfindlich zu stören.

 

Abschließend wird darin die Empfehlung ausgesprochen, innerhalb eines Radius von 17,5 km um die Messstationen auf die Errichtung und Genehmigung von WKA zu verzichten.
 

Um das Rausch-Budget nicht zu stark negativ zu belasten, sollten innerhalb eines Radius von 10 km keine Windkraftanlagen zugelassen werden.

05.10.2011
 

Passauer Neue Presse

Erdbeben-Messung verhindert Windräder

 

"Der Einfluss von großen Windkraftanlagen mit über hundert Metern ist in einigen Studien sogar bis zu 50 Kilometer nachweisbar", sagt Gernot Hartmann von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), die die Anlage betreibt. Grundsätzlich sind daher Windräder im Umkreis von 15 Kilometern verboten, da sie die Daten der Messungen zunichte machen würden. "Zwar können wir die Störfelder herausfiltern, doch dann sind auch die anderen Daten wertlos", erklärte Hartmann den CSU-Bundestagsabgeordneten Barthl Kalb, Ernst Hinsken und Karl Holmeier.

 

Beitrag lesen in Passauer Neue Presse

Erdbebenmessstationen in Hessen

Erdbebenmessstationen in Hessen

Kartenausschnitt neuer Regionalplan

Offenlage Regionalplan Südhessen vom 03.04 -30.06.2017; Mehr erfahren: Bild anklicken!
Quelle: FAZ

Anzahl WKA im RP Südhessen

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1ha Wald leistet mehr in Sachen Umwelt- und Klimaschutz als eine WKA. 

Quelle:Bayerische Staatsforsten www.baysf.de
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