Bad Orb ohne Windkraft
Bad Orb ohne Windkraft

Landschaftszerstörung

„Als kämen Invasoren von einem fernen Planeten
über ein Zwergenvolk“

(Enoch zu Guttenberg)

Landschaftszerstörung - Was sagt das Bundesnaturschutzgesetz dazu?

23.06.2016

 

Studie zur Landschaft wird ausgebremst

 

Landauf, landab streiten sich Windkraftgegner, Investoren und Behörden darüber, wie man die subjektive Schönheit – und damit die Schutzwürdigkeit – einer Landschaft bei Windkraftprojekten bewerten soll. Dabei gibt es ein objektives Verfahren, entwickelt vom Institut für Landschaftsplanung und Ökologie an der Universität Stuttgart, in Auftrag gegeben von Regionalverbänden und zuletzt von zwei Landesministerien mitfinanziert. Doch die Ergebnisse, die explizit Bezug nehmen auf die Windkraft, werden zwar nicht unter Verschluss gehalten, aber auch nicht offiziell eingesetzt.

 

Mehr erfahren bei der Stuttgarter Zeitung.de

 

Der Abschlußbericht zum Forschungsprojekt steht hier zur Verfügung.

30.03.2015
 

Landschaftsästhetische Auswirkungen von Windkraftanlagen
 

Der Bayerische Landesverein für Heimatpflege e.V. publizierte in Heft 1/2010 Darlegungen von Werner Nohl über die „Landschaftsästhetischen Auswirkungen von Windkraftanlagen.

Werner Nohl, Honorarprofessor für Landschaftsarchitektur an der Technischen Universität München, gilt als einer der einflussreichsten Experten für Fragen der Landschaftsästhetik in Deutschland.

In den Darlegungen von Werner Nohl wird aufgezeigt, was eine Landschaft in ästhetischer Hinsicht schützenswert macht, und warum Windindustrieanlagen  ästhetisch zu gravierenden Beeinträchtigungen, Verunstaltungen sowie erheblichen Belastungen des Erholungswerts einer Landschaft führen. 

Systematisch werden alle wichtigen Auswirkungen von Windindustrieanlagen auf ihre Umgebungslandschaften durchdekliniert.  


Hier das Heft zum Lesen.

Schoen.-Heimat-WKA-2010.pdf
PDF-Dokument [361.8 KB]
Für ihren Urlaub entscheiden sich die meisten für eine Landschaft ohne Windparks und Höchstspannungsleitungen, sagt Werner Nohl. (Foto: Eva Mahnke )

30.03.2015

 

Veröffentlicht in: Der Klimaretter.info vom 21.04.2014

 

Ein Standpunkt von Werner Nohl

 

Der Verlust der Stille

 

Mit Windrädern, Solarparks und Biogasanlagen verschwindet die friedliche Gegenwelt zu unseren technisch organisierten urbanen Lebensräumen. Was bleibt, ist ein baulich-technischer Einheitsbrei. Ästhetische Freude an der Natur ist nur dort möglich, wo die Landschaft nicht gravierend von technischen Strukturen dominiert wird.

 

Hier einige Auszüge:
 

„...Die Befürworter der Energiewende werden nicht müde, uns den Nutzen der regenerativen Energien vor allem in Form von Windkraft, Photovoltaik und Biogasproduktion vor Augen zu führen, wobei die Prognosen umso abenteuerlicher ausfallen, je größer der Prognose-Zeitraum ist. Die Machbarkeit der "Energiewende" ist aber nicht nur eine Frage des Nutzens, sondern auch der Kosten, wobei die intangiblen Kosten für Einschränkungen der Lebensqualität durch Zerstörung der heimischen Landschaft von besonderer Bedeutung sind....“ 

 

„...Wie vielfältig die landschaftsästhetischen Verluste sind, die durch die sperrigen und mächtigen Anlagen zur Erzeugung und zum Transport regenerativer Energien hervorgerufen werden, sei am Beispiel heutiger Windkraftanlagen von 200 Metern Höhe angedeutet. Sie ziehen für den Betrachter in aller Regel nach sich: Maßstabsverluste, Eigenartsverluste, Fernsichtbelastungen, Horizontverschmutzungen, Beeinträchtigung von Blickbeziehungen, Zerstörung visuell exponierter Standorte, Monotonisierung des Landschaftsbildes durch Selbstähnlichkeit der Einzelanlagen, psychische Belastungen durch Rotorbewegungen, Verlust der Stille, Lichtstörungen der Nachtlandschaft und andere gravierende ästhetische Beeinträchtigungen....“

 

Den vollständigen Beitrag lesen.

 

30.03.2015

 

Veröffentlicht in: Der Klimaretter.info vom 10. Februar 2014


 

Verlorene Landschaften

 

Ein Standpunkt von Georg Etscheit

 

Verspargelt, verspiegelt, vermaist, verdrahtet: Ohne Energiesparwende werden die meisten deutschen Kulturlandschaften bald ausgelöscht sein.

 

Hier einige Auszüge: 
 

„...Als schön empfinden demnach die meisten Menschen, wenn ein Landstrich vielfältig und dynamisch gegliedert ist, mit einem rhythmischen Auf- und Ab der Geländeformen, mit Waldrändern und Wiesensäumen, mit abwechslungsreichen Nutzungen vom Streuobst bis zum Rübenacker, mit kleinen und größeren Gewässern und, dem Maßstab der Landschaft angemessenen, Siedlungen und Bauwerken. Und am besten ohne besonders auffällige Elemente des Industriezeitalters wie Autobahnen, Hochspannungsleitungen, Gewerbegebieten oder auch Windkraftwerken....“

 

“...Dass man sich an alles gewöhnen könne, wie es die Apologeten einer mehr oder weniger dezentralen Energiewende behaupten, ist ein Trugschluss....“ 

 

“...Doch je höher diese rotierenden Stahlmonster in den Himmel ragen, desto stärker werden sie als Fremdkörper empfunden. Sehr unwahrscheinlich, dass man in, sagen wir, fünfzig Jahren zu ihnen pilgern wird wie zu den letzten holländischen Windmühlen….”

Den vollständigen Beitrag lesen.

23.03.2015

 

Aus DIE WELT vom 11.08.2014

Wie die Natur verraten und verkauft wird

Ein Kommentar von Dankwart Guratzsch


Hier einige Auszüge:
[...]

Ausgerechnet Grüne und BUND machen sich stark für den Ausbau von Windrädern und Stromtrassen in Naturschutzgebieten und Biosphärenreservaten. Was ist da nur in sie gefahren?

[...]

Die von der Arbeitsgruppe vorgelegte Broschüre "Energiekonzept Südpfalz" ist ein Musterbeispiel dafür, wie durch ein täuschendes Vokabular und irreführende Sachbehauptungen die Thematik der großflächigen Landschaftsveränderung im Rahmen der Energiewende deutschlandweit schon fast routinemäßig kleingeredet und verharmlost wird.

[...]

Das Bundesnaturschutzgesetz sagt klar "Nein"

Tatsache ist demgegenüber, dass 200 Meter hohe Windkraftanlagen das Landschaftsbild weiträumig wie keiner der aufgezählten Eingriffe verändern und ihrerseits weitere Leitungsnetze in bisher unberührte Naturräume ziehen. Das Bundesnaturschutzgesetz erteilt einem derartigen Umgang mit Landschaft eine klare Absage. Paragraf 1, Ziffer 5 des Gesetzes verlangt: "Großflächige, weitgehend unzerschnittene Landschaftsräume sind vor weiterer Zerschneidung zu bewahren."

[...]

Weder die Verfasser des "Energiekonzepts Südpfalz" noch zum Beispiel das Regierungspräsidium Darmstadt mit seinem mehrbändigen "Sachlichen Teilplan Erneuerbare Energien" für das gesamte südliche Hessen haben es für nötig befunden, ihre Vorstellungen von der Umwandlung unberührter Landschaftsräume mit diesen Gesetzesvorgaben abzugleichen oder erst recht den Betroffenen zu vermitteln.

[...]

In keinem einzigen Fall wurde zum Beispiel das heute übliche, leicht zugängliche und hundertfach praktizierte Verfahren der maßstäblichen photogrammetrischen Simulation von Landschaftseingriffen angewandt. Die Energiewende soll im Blindflug absolviert werden.

 

Unbedingt alles lesen

2012

Flächenverbrauch der geplanten hessischen WKA

Kartenausschnitt neuer Regionalplan

Offenlage Regionalplan Südhessen vom 03.04 -30.06.2017; Mehr erfahren: Bild anklicken!
Quelle: FAZ

Anzahl WKA im RP Südhessen

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1ha Wald leistet mehr in Sachen Umwelt- und Klimaschutz als eine WKA. 

Quelle:Bayerische Staatsforsten www.baysf.de
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