Bad Orb ohne Windkraft
Bad Orb ohne Windkraft

Fachpublikationen und Studien

Windkraftbilanz: Jährlich Hundertausende verstümmelte Vögel und Fledermäuse. Myriaden zerfetzter Insekten. Gerodete Wälder, versiegelte Böden und kontaminiertes Grundwasser. Wer kann ernsthaft noch behaupten, dass Windkraft die biologische Vielfalt nicht

14.06.2022
Windenergieanlagen in unseren Wäldern bedeuten auch Kulturverlust | NI e.V.

 

Ein Beitrag von Prof. Dr. Herbert Zucchi

 

Geerdet worden bin ich im Schatten nordhessischer Laubwälder. Aufgewachsen in einem ländlichen Umfeld am Rande der Stadt Kassel, war mir der tägliche Blick auf die bewaldeten Hänge der dortigen Mittelgebirge und das regelmäßige Eintauchen in die Buchen-, Buchen-Eichen- oder Eichen-Hainbuchenwälder etwas sehr Vertrautes und Liebes. Das diesen Wäldern innewohnende Geheimnisvolle, von mir als Kind ganz stark empfunden, hat mit Sicherheit daran mitgewirkt, dass ich Biologe und Naturschützer geworden bin.

 

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13.06.2022
VLAB e.V. nimmt Stellung zur Vierten Änderung des Bundesnaturschutzgesetz

 

Im Rahmen der Beteiligung der Verbände nach § 47 der Gemeinsamen Geschäftsordnung der Bundesministerien nahmen wir am 13. Juni 22 fristegerecht zur Vierten Änderung des Bundesnaturschutzgesetz Stellung. Das Schreiben des Bundesumweltministeriums ging am Freitag, den 10.06.22 nach Geschäftsschluss um 20:36 per E Mail bei uns ein. Als Abgabetermin setzte das Bundesumweltministerium bereits den darauf folgenden Wochenarbeitstag, nämlich Montag, den 13. Juni fest.

 

Die Inhalte des Referentenentwurfs zur Änderungen des Bundesnaturschutzgesetz sind schwerwiegend. Sie konterkarieren nicht nur alle Naturschutz-Bemühungen der vergangenen Jahrzehnte, sondern auch den Schutz vieler wild lebender Vogelarten in Deutschland zugunsten der Windkraftindustrie und ihrer Profiteure.

 

Der Referentenentwurf missachtet den Arten- und Landschaftsschutz und geltendes EU-Artenschutzrecht.Referentenentwurf der Vierten

Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes v. 10.06.22:  20220610 – Viertes ÄndG BNatSchG

 

Stellungnahme VLAB v. 13.06.22: SN_VLAB Änderung BNatSchG

 

Quelle: VLAB nimmt Stellung zur Vierten Änderung des Bundesnaturschutzgesetz › Verein für Landschaftspflege, Artenschutz und Biodiversität e.V.


14.06.2022
Alarmierende Studie: Gefahr für Fledermäuse an WKA größer als gedacht
| VLAB

 

Aus dem VLAB-Newsletter 09/2022

 

An älteren Windenergieanlagen (WEA) ohne Abschaltmechanismus sterben pro Monat durchschnittlich 35 Fledermäuse seltener und geschützter Arten. Dies ist das alarmierende Ergebnis einer Studie eines Wissenschaftlerteam unter Leitung des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung. Die Forscher hatten systematisch alle Fledermauskadaver unter solchen Anlagen erfasst, die ohne Auflagen zum Fledermausschutz betrieben werden. Dabei kamen auch Korrekturwerte zum Einsatz, weil viele Schlagopfer schon nach kurzer Zeit nicht mehr aufzufinden sind, da sie von Beutegreifern gefressen werden.

 

Mittels dieser Korrekturwerte errechnete das Team eine Anzahl von 209 Schlagopfern an drei untersuchten Windenergieanlagen in zwei Sommermonaten während der Hauptzugzeit der Fledermäuse. „Unsere konservative Hochrechnung ist alarmierend genug, denn wir müssen davon ausgehen, dass in Deutschland an rund 20 000 nicht regulierten Anlagen im Laufe ihrer Lebensdauer sehr viele Schlagopfer zu verzeichnen sind“, so Voigt. „Dies ist bei gefährdeten Arten mit rückläufigen Bestandszahlen wie dem Großen Abendsegler nicht akzeptabel, zumal Fledermäuse durch vielerlei Rechtsgrundlagen auf nationaler und EU-Ebene streng geschützt sind.“

Lesen Sie auch:
Tod von Fledermäusen an Windkraftanlagen unterbricht natürliche Nahrungsketten | IDW


06.06.2022
Naturschutzinitiative: Neues vom Europäischen Gerichtshof zum Artenschutz

 

Die vom namhaften Juristen Peter Fischer-Hüftle zusammengefassten Urteile des EuGH zum Artenschutz verdienen Aufmerksamkeit und lassen die Hoffnung, dass die in Deutschland geplante Verwässerung des Artenschutzes in Bezug auf Maßnahmen der Energiewende sich nicht in der EU-Rechtsprechung widerspiegeln werden.

 

Weiterlesen: Naturschutzinitiative

 

Hier geht’s zum vollständigen Beitrag:
https://www.anl.bayern.de/publikationen/anliegen/doc/an44112fischer_hueftle_2022_eugh.pdf


06.06.2022
NI e.V. – Wissenschaftler kritisieren „Eckpunktepapier“ der Bundesregierung

 

Zahlreiche Wissenschaftler kritisieren das „Eckpunktepapier“/Osterpaket“ des Bundeswirtschafts- und Umweltministeriums und fordern, Landschaften und Wälder zu schützen.

 

In einem 53-seitigen Papier des bundesweit tätigen Umweltverbandes Naturschutzinitiative (NI) analysieren die Wissenschaftler, Juristen und Naturschützer die geplanten Änderungen des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) in Bezug auf ihre Vereinbarkeit mit dem europäischen Recht. Sie beleuchten die Auswirkungen von Windenergieanlagen auf unsere Wälder und Landschaftsschutzgebiete, den Artenschutz sowie die für das Überleben der Menschheit wichtigen Biodiversität.

 

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Lesen Sie auch den Textbeitrag der NI e.V.: 27.05.2022 – Wissenschaftler kritisieren „Eckpunktepapier“ der Bundesregierung


06.06.2022
Alarmierende Studie: Gefahr für Fledermäuse an WKA größer als gedacht

 

Aus dem VLAB-Newsletter 09/2022

An älteren Windenergieanlagen (WEA) ohne Abschaltmechanismus sterben pro Monat durchschnittlich 35 Fledermäuse seltener und geschützter Arten. Dies ist das alarmierende Ergebnis einer Studie eines Wissenschaftlerteam unter Leitung des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung.

 

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06.06.2022
Neue Studie: Wie schwer Vogel-Spezies durch Wind- und Solarenergie geschädigt werden

 

Eine im März in der Fachzeitschrift Royal Society Open Science veröffentlichte Studie belegt, dass Windkraft- und Solarparks in Kalifornien das Leben von fast der Hälfte der „gefährdeten“ Vogelarten, die sie überfliegen, erheblich verschlechtern.

 

Weiterlesen: Neue Studie: Wie schwer Vogel-Spezies durch Wind- und Solarenergie geschädigt werden | EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie


10.05.2022
Neue Studie: Wind- und Solarenergie tötet jetzt 48 % der wichtigsten Vogelarten mit Auswirkungen auf die Population

 

Von den 23 untersuchten gefährdeten Vogelarten in Kalifornien (Schleiereulen, Steinadler, Kampfläufer, Gelbschnabelkuckuck …) haben Wissenschaftler herausgefunden, dass 11 von ihnen derzeit einen Rückgang ihrer Populationswachstumsraten um mindestens 20 % verzeichnen, weil Windturbinen und Solarzellen sie töten und/oder ihren begrenzten Lebensraum zerstören.

 

Die Studie kann hier abgerufen werden.

 

Weiterlesen: Neue Studie: Wind- und Solarenergie tötet jetzt 48 % der wichtigsten Vogelarten mit Auswirkungen auf die Population | EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie


29.04.2022
Karten zeigen Kollisions-Hotspots

 

Risikozonen für Vogelkollisionen mit Windrädern und Stromleitungen in Europa ermittelt!

 

Die Studie kann hier abgerufen werden: https://besjournals.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/1365-2664.14160

 

Diese Karte zeigt die Gefahren-Hotspots für Kollisionen von Vögeln mit bestehenden Windturbinen und Hochspannungsleitungen in Europa. © Gauld et al. 2022

 

Weiterlesen: Windkraft: Karten zeigen Kollisions-Hotspots – Risikozonen für Vogelkollisionen mit Windrädern und Stromleitungen in Europa ermittelt – scinexx.de

 

Lesen Sie auch:
Flug in eine saubere und sichere Zukunft
Können Zugvögel und Windräder miteinander koexistieren? | mpg.de


29.04.2022
ZDF, Windkraft, Rotmilan: Verbreitung von Tendenz und falschen Schlüssen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen – Dr. Wolfgang Epple Ganzheitlicher Naturschutz

 

Das vollmundige Zitat stammt von Fernsehmoderator Markus Lanz. Es wurde in einem der vielen Selbstlob-Werbespots des ZDF („Mit dem Zweiten sieht man besser…“) im März 2022 wiederholt ausgestrahlt (fette Hervorhebung des Begriffs Wahrhaftigkeit durch WE).

 

Weiterlesen: ZDF, Windkraft, Rotmilan: Verbreitung von Tendenz und falschen Schlüssen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen – Dr. Wolfgang Epple Ganzheitlicher Naturschutz


05.04.2022
Im Artenschutz zählen Individuen nicht? „Instrumentalisierung“ der Ornithologie gegen Windkraft?
| NI e.V.

 

 

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*Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese ist Mitglied der Leopoldina. Sie fungiert als Direktorin des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums und der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung (SGN) in Frankfurt am Main. Die Ornithologin und Ökologin forscht vor allem zu Populationsdynamiken bei Vögeln.

 

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14.03.2022
Fachgruppe Rotmilan der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft zu Rotmilan-Todesursachen und Gefährdung durch Windenergieanlagen

 

Nach der Naturschutzinitiative (NI) hat sich auch die Fachgruppe Rotmilan der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft zu dem frontal-Beitrag/ZDF vom 22.02.2022 geäußert. Diese Stellungnahme deckt sich weitgehend mit der von der NI (Dr. rer.nat. Wolfgang Epple).

 

Weiterlesen: Naturschutzinitiative

 

Lesen Sie hier die vollständige Stellungnahem der Fachgruppe Rotmilan >>>

Lesen Sie hier die Stellungnahmen des Wissenschaftlichen Beirates der NI, Dr. Wolfgang Epple:

25.02.2022 – EU-Projekt Windkraft und Rotmilan >>>

04.03.2022 – Voreilige Schlüsse von „frontal“ – Dr. Wolfgang Epple >>>

 

Lesen Sie auch:
Finden Sie Unterstützer für die Stellungnahme des Dachverbands Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V. zum Schutz des Rotmilans! | Dr. René Sternke

 

ZDF-Programmbeschwerde – Rotmilan gegen Windkraft | NI e.V.


14.03.2022
NI e.V. – Biodiversität und Arten als unsere Lebensversicherung

 

Zum Internationalen Tag des Artenschutzes:Prof. Dr. Matthias Glaubrecht

 

 

 

Quelle: 03.03.2022 – Biodiversität und Arten als unsere Lebensversicherung


03.03.2022
Biologe erklärt die Auswirkungen von Windrädern im Wald

 

Im Namen des Klimaschutzes werden in Deutschland immer wieder Windräder am oder sogar im Wald gebaut. Wie gefährlich diese Strategie ist, erläutert der renommierte Biologe Klaus Richarz im Gespräch mit dem stern.

 

Weiterlesen: Reinhardswald: Biologe erklärt die Auswirkungen von Windrädern im Wald | STERN.de


16.02.2022
Positionspapier des Bundesverbandes für Fledermauskunde Deutschland e.V. zum Ausbau der Nutzung der Windkraft

 

Quelle und Download


16.02.2022
Komitee gegen den Vogelmord e.V.: Neue Karte zeigt Ausmaß der illegalen Greifvogelverfolgung in Deutschland

 


04.02.2022
Ampel-Koalition: “Mehr Fortschritt wagen” unter der Naturschutz-Lupe

 

Über die politischen Attacken auf den Natur-, Arten- und Landschaftsschutz in den rot-grün-gelben Ampel-Koalitionsvereinbarungen „Mehr Fortschritt wagen“ hatten wir schon mehrfach berichtet. Nachfolgend nun die akribische Untersuchung der Europäischen Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen (EGE), in der die Aussagen im Koalitionsvertrag „seziert“ wurden.

 

Quelle: Ampel-Koalition: “Mehr Fortschritt wagen” unter der Naturschutz-Lupe – Wattenrat Ostfriesland – mit der Wattenpresse

 

Vollständig nachzulesen in der .pdf-Datei: Ampel_Naturschutz-im-Koalitionsvertrag


04.02.2022
Rechtsbruch mit Ankündigung – der Frontalangriff der Ampel auf den Naturschutz

 

Ein Gastbeitrag von Dr. Wolfgang Epple

„Wir schaffen ein Regelwerk, das den Weg frei macht für Innovationen und Maßnahmen, um Deutschland auf den 1,5-Grad-Pfad zu bringen. Wir bringen neues Tempo in die Energiewende, indem wir Hürden für den Ausbau der Erneuerbaren Energien aus dem Weg räumen.“ (Koalitionsvertrag, S. 5)

 

Weiterlesen: Rechtsbruch mit Ankündigung – der Frontalangriff der Ampel auf den Naturschutz › Umwelt-Watchblog


13.12.2021
An Windkraftanlagen sterben insbesondere junge und weibliche Fledermäuse – Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung - Studie

 

Viele Fledermäuse kommen durch Windkraftanlagen zu Tode. Bislang war unklar, ob alle Altersgruppen oder Geschlechter in gleichem Maße gefährdet sind. Ein Vergleich von Alter, Geschlecht und Herkunft von an Windkraftanlagen getöteten Rauhautfledermäusen mit lebenden Artgenossen in der Nähe der Anlagen zeigt nun, dass Jungtiere überproportional häufig an Windkraftanlagen zu Tode kommen. Weibchen werden häufiger an Windkraftanlagen geschlagen als Männchen – dies entspricht aber ihrem höheren Anteil in den lokalen Beständen. Die hohe Zahl getöteter Jungtiere und Weibchen könnten sich langfristig negativ auf die Bestandsentwicklung auswirken. Deshalb scheint die derzeitige Praxis der Windenergieerzeugung als nicht ökologisch nachhaltig. Die Untersuchung wurde von Wissenschaftlern des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) geleitet und ist in der Fachzeitschrift “Ecological Applications” veröffentlicht.

 

Weiterlesen: An Windkraftanlagen sterben insbesondere junge und weibliche Fledermäuse – Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung


18.10.2021
Tödliche Energiewende: Offshore-Windparks machen Krebse träge, gestresst & krank

 

Eine schottische Studie fand heraus, dass die Kabel von Offshore-Windparks negative Auswirkungen auf das Wohlbefinden von Krebsen haben.

 

Weiterlesen: Tödliche Energiewende: Offshore-Windparks machen Krebse träge, gestresst & krank


29.09.2021
Dr. Wolfgang Epple informiert: Windkraft und Naturschutz; Angriff auf die Wälder; BVerfG und Generationengerechtigkeit…

 

Zum Klima-Urteil des BVerfG, das einen Schub von Naturzerstörung im Rahmen der Energiewende alleine durch die  „Entfesselung“ der Windkraft nach sich ziehen wird:
Epple, W.(2021): Generationengerechtigkeit und der Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen. Anmerkungen zum „Klimaschutzgesetz-Urteil“ des BVerfG vom 24.03.2021 aus Sicht des Naturschutzes. Naturschutz Magazin der Naturschutzinitiative e.V. 03/2021: 12-18. Der Beitrag ist als Denkanstoß direkt abrufbar . Die verwendeten Quellen hier.

Zu einigen aktuellen Homepage-Beiträgen in Sachen Wald und Windkraft:

– Aus Anlass der „Vermarktung“ von Staatswald an die WK in mehreren Bundesländern:
https://wolfgangepplenaturschutzundethik.de/?page_id=4447

– dazu konkret ein alarmierender Gastbeitrag von Hermann-Josef Rapp („Stimme des Reinhardswaldes“):
https://wolfgangepplenaturschutzundethik.de/?page_id=4493

– und eine Seite zum Ebersberger Forst östlich von München:
https://wolfgangepplenaturschutzundethik.de/?page_id=4619

– in die Wald-Seite habe ich weitere grundsätzliche Erkenntnisse vom Zusammenspiel Wald-Wetter-Klimawandel und zum Zusammenspiel von Artenvielfalt und Klimaschutzfunktion aufgenommen:
https://wolfgangepplenaturschutzundethik.de/?page_id=566

Dass etliches vertieft wurde in meiner Denkschrift (schon 2017) und in der Neuauflage 2021
https://www.naturschutz-initiative.de/geschenke/denkschrift-windkraftindustrie-und-naturschutz-sind-nicht-vereinbar

in Druckform nun als Buch um einen Essay erweitert, sei noch einmal erwähnt:
https://www.bod.de/buchshop/windkraftindustrie-und-naturschutz-wolfgang-epple-9783753416991

Der Essay ist am Ende angefügt, der das wichtige Urteil des EuGH vom März 2021 zur Stärkung des Artenschutzes aufgreift; das Urteil wurde in den deutschen Leitmedien praktisch totgeschwiegen, in der Windkraftindustrie jedoch lärmend und mit politischen Kampfansagen an die EU aufgegriffen. Hier geht es zum Essay:
https://wolfgangepplenaturschutzundethik.de/?p=3716


31.08.2021
Studie: LED-Laternen sind pures Gift für Insekten

 

Population sinkt unter dem Lichteinfluss laut britischen Wissenschaftlern um fast 50 Prozent.

 

Das haben Forscher des UK Centre for Ecology & Hydrology http://ceh.ac.uk herausgefunden. DOI: 10.1126/sciadv.abi8322

 

Weiterlesen: LED-Laternen sind pures Gift für Insekten


31.08.2021
Auslieferung der Staatswälder an die Windkraftindustrie – politische Doppelmoral im Namen des „Klimaschutzes“ – Dr. Wolfgang Epple Ganzheitlicher Naturschutz

 

Dr. Wolfgang Epple: “Bereits auf meiner Seite zu den Wäldern habe ich den Skandal der Auslieferung in öffentlichem Besitz befindlicher Wälder an die Windkraftindustrie aufgegriffen. Aus aktuellem Anlass und angesichts einer für alle Naturschützer erschreckenden Einigkeit über die etablierten Parteien hinweg, dem Druck der Windkraftindustrie auf die Wälder endgültig nachzugeben, greife ich das Thema vertieft auf.

 

Weiterlesen: Auslieferung der Staatswälder an die Windkraftindustrie – politische Doppelmoral im Namen des „Klimaschutzes“ – Dr. Wolfgang Epple Ganzheitlicher Naturschutz

 

Für Hessen, HessenForst ***


11.07.2021
Bundesnaturschutzgesetz – Kommentar mit Umweltrechtsbehelfsgesetz und Bundesartenschutzverordnung

 

Jochen Schumacher, Peter Fischer-Hüftle (Hrsg.)

Bundesnaturschutzgesetz – Kommentar mit Umweltrechtsbehelfsgesetz und Bundesartenschutzverordnung
3., erweiterte und aktualisierte Auflage – Stuttgart: Verlag W. Kohlhammer, 2021
1636 Seiten, 189,– €. ISBN 978-3-17-030715-5

Buchbesprechung von Herrn Rudolf Deile – Mitglied von Naturschutzinitaive e.V.

Der ganzheitliche Naturschutz gehört zu den wichtigsten Aufgaben unserer Zeit. Dieses schließt nicht nur den Schutz der Tier- und Pflanzenwelt einschließlich ihrer Lebensräume mit ein, sondern auch die biologische Vielfalt, die Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts, die Nutzungsfähigkeit der Naturgüter, die Vielfalt, Eigenart und Schönheit sowie den Erholungswert von Natur und Landschaft. Trotzdem sollte man sich bewusst sein, dass das Naturschutzrecht allein kaum in der Lage ist, die weitere Zerstörung von Natur und Landschaft aufzuhalten. Auch deshalb ist dieser in jeder Hinsicht überzeugende Kommentar zu begrüßen, da er zudem versucht, die Zögerlichkeit des bundesdeutschen Gesetzgebers in Bezug auf den Naturschutz zu kompensieren und im Naturschutzrecht eine Orientierung zu bieten.

 

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11.07.2021
Neue Rote Liste der Brutvögel Deutschlands

 

Neu ist eine überarbeitete Rote Liste der Brutvögel Deutschlands, die in den „Berichten zum Vogelschutz“ 57 erschienen ist.
siehe http://www.drv-web.de/zeitschrift/aktuellesinfo

Die Rote Liste Vögel wird in einem Zyklus von 6 Jahren aktualisiert und dürfte damit die einzige Rote Liste sein, die in einem so kurzen Zeitraum aktualisiert wird. In der Regel sind die Zeiträume erheblich größer. Möglich ist dieses aufgrund der enormen Aufmerksamkeit, die diese Artengruppe auch in der breiten Öffentlichkeit hat und einer konstanten Zuständigkeit durch das „Nationale Gremium Rote Liste Vögel“, was im herausgebenden Deutschen Rat für Vogelschutz e. V. (DRV) verankert ist.

 

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25.06.2021
Weniger Würmer: Windkraftanlagen beeinflussen Leben unter der Erde

 

Kästner, N. (2021): Weniger Würmer: Windkraftanlagen beeinflussen Leben unter der Erde. ETHOlogisch – Verhalten verstehen (www.ethologisch.de, abgerufen am 24.06.2021

 

Ein Forschungsteam um Estefania Velilla und Wouter Halfwerk untersuchte, ob sich das auf das Vorkommen von Ringelwürmern der Gruppe der Wenigborster (z. B. Regenwürmer) auswirkt.

Wie erwartet nahm die Stärke der Vibrationen im Boden mit zunehmender Nähe zu den Windkraftanlagen zu. Gleichzeitig sank die Zahl der Würmer im Boden erheblich: In 8 Metern Entfernung fand das Team im Schnitt 40 % weniger Individuen als in 128 Metern Entfernung.

 

Alles lesen: Windkraftanlagen beeinflussen Leben unter der Erde – ETHOlogisch

 

Die Studie “Vibrational noise from wind energy-turbines negatively impacts earthworm abundance” kann hier abgerufen werden.


25.05.2021
VLAB: „Alles hängt mit allem zusammen“

 

Kurze Zeit nach Inbetriebnahme von Windrädern verschwinden Maulwürfe und Regenwürmer in einem großen Radius um die Anlagen herum vollkommen. Ursache dafür sind die sich im Boden ausbreitenden Schallwellen der Rotoren.

 

Ein problematischer Eingriff in die Nahrungskette mit fatalen Wechselwirkungen zu Vögeln, Säugetieren, Reptilien, Amphibien und Insekten.

 


16.05.2021
Windkraftindustrie und Naturschutz | Windkraft-Landschaftsschutz-Naturschutz-Ethik

Von Wolfgang Dr. Epple
(Wissenschaftlicher Beirat der Naturschutzinitiative e.V.)

 

Hardcover
546 Seiten
ISBN-13: 9783753416991
Verlag: Books on Demand
Erscheinungsdatum: 10.05.2021
Preis: 29,99 € inkl. MwSt. / portofrei

Hier geht es zur Bestellung:
https://www.bod.de/buchshop/windkraftindustrie-und-naturschutz-wolfgang-dr-epple-9783753416991


Die gegenwärtig umfassendste Sammlung von Fakten und Argumenten gegen den Mythos und Narrativ der Weltrettung durch Windkraft. Beleuchtet werden die negativen Auswirkungen der Windkraft auf Landschaft, Wälder und Arten, die jüngste Entwicklung der prekären Rechtslage für den Natur- und Landschaftsschutz, Einordnung der naturethischen Aspekte des Konflikts Windkraft contra Naturschutz. Ein umfangreiches Stichwortverzeichnis und Hinweise auf ausgesuchte, relevanter Literatur machen die Denkschrift zum windkraftkritischen Handbuch für Naturfreunde und Naturschützer.


27.03.2021
Windkraft versus Vogelschutz – Wie viele Mindestindividuen einer Art sind notwendig, um eine Population zu erhalten?

 

Es sollte ein großer Durchbruch werden, als der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und Bündnis 90/Die Grünen im vergangenen Dezember ein gemeinsames Positionspapier über Windkraft und Vogelschutz präsentierten. Man wollte einen „Vogelfrieden“ schließen und die Interessen der Windkraftindustrie mit dem Artenschutz versöhnen. (...)

 

Doch kann das überhaupt gelingen, was in dem vier Seiten Positionspapier von Grünen und NABU blauäugig propagiert wurde? In der Populationsökologie spielt die Frage, wie viele Individuen einer Art mindestens vorhanden sein müssen, um eine gesunde fortpflanzungsfähige Population zu erhalten seit langer Zeit eine wichtige Rolle. Eine fundierte Antwort darauf erhält man nur, wenn für die jeweilige Art über einen langen Zeitraum hinweg aufwendige Studien über ihre kleinste überlebensfähige Populationsgröße (Minimum viable population size, MVP ) durchführt. Wird die MVP unterschritten, kommt es zu einem schleichenden, meist unaufhaltbaren Rückgang, bis hin zum endgültigen Aussterben der Art.(...)

 

Alles lesen: Umweltwatchblog


16.03.2021
Studie: Treiben Windindustrie-Anlagen die Zwergfleder­mäuse in den Untergang?

 

Laut einer neuen Studie in Scientific Reports machen Zwergfledermäuse mehr als die Hälfte aller Fledermaus-Todesfälle an Turbinenstandorten in Europa aus.
Die Gründe dafür sind nicht ganz klar, aber die Ergebnisse des Berichts deuten darauf hin, dass die Fledermäuse aus irgendeinem besonderen Grund von den Windturbinen angezogen werden könnten.

 

 

Kurzbericht in deutscher Sprache: Treiben Windmühlen die Zwergfleder­mäuse in den Untergang? – EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie

 

Ein Kurzbericht der  University of Exeter


29.01.2021
Studie: Auswirkungen von Windenergieanlagen auf Auerhühner

 

Die Wissenschaftler haben die Auerhuhnbestände in Österreich, Schweden und im Schwarzwald erforscht und unter anderem Kotproben ausgewertet.

 

Fazit: Auerhühner meiden das Umfeld von Windrädern im Schnitt mit einem Radius von 650 Metern.

 


Download und Quelle


30.12.2020
Leitfaden zu Windkraftprojekten und den Naturschutzvorschriften der EU

 

 

Download


28.10.2020
Rechtsgutachten zum EEG 2020

 

Im Rahmen der Novellierung des EEG beabsichtigt die Bundesregierung, einen Passus zur “öffentlichen Sicherheit” einzuführen. In diesem Rechtsgutachten wird das Vorhaben beleuchtet. 

 

Es kann hier heruntergeladen werden.

Mit einem Klick auf das Bild gelangen Sie zur Veröffentlichung.

10.09.2020
Windenergievorhaben und Fledermausschutz: Was fordern Expert*innen zur Lösung des Grün-Grün-Dilemmas?

 

Interessante Veröffentlichung zum Dilemma Windkraftausbau im Wald vs. Fledermausschutz

 

 

 

Zusammenfassung:


Im Rahmen einer internetbasierten Umfrage wurde die Einschätzung von Expert*innen aus der Genehmigungspraxis von Windenergieanlagen (Vertreter*innen der Naturschutzbehörden und dem Windenergiesektor, Mitglieder und Mitarbeiter*innen von Umweltschutzorganisationen, Wissenschaftler*innen und Fachgutachter*innen) zur Vereinbarkeit von Artenschutz, speziell Fledermausschutz, und dem Ausbau erneuerbarer Energien, speziell Windenergieproduktion, abgefragt. Mehrheitlich bewerteten die Fachexpert*innen das derzeitige Artenschutzrecht als nicht zu streng und zudem als nicht hinderlich für den weiteren Ausbau der Windenergieproduktion in Deutschland. Des Weiteren bewertete die Mehrheit der Umfrageteilnehmer*innen die Windenergieproduktion an Waldstandorten als nicht im Sinne einer umweltverträglichen Energiewende und als zu sehr konfliktbelastet. Das größte Potenzial zur Lösung oder Abmilderung des Grün-Grün- Dilemmas sahen die Umfrageteilnehmer*innen bei den Naturschutzbehörden und in der wissenschaftlichen Forschung.

 

Quelle


03.09.2020
Rechtsgutachten stellt fest: Artenschutzrechtliche Ausnahmen vom Tötungsverbot verstoßen bei Windenergieanlagen gegen europäisches Naturschutzrecht

 

 

 

 

Pressemitteilung Naturschutzinitiative e.V. vom 31.08.2020:

 

„Die windkraftbedingte Tötung europäischer Vögel darf derzeit aus unionsrechtlichen Gründen nicht auf der Grundlage des § 45 Abs. 7 S. 1 Nr. 5 BNatSchG zugelassen werden. Ausnahmen vom Tötungsverbot können zugunsten der Windkraftnutzung auch nicht auf § 45 Abs. 7 S. 1 Nr. 4 BNatSchG („öffentliche Sicherheit“) gestützt werden, weil Windenergieanlagen die Voraussetzungen dieser unionsbasierten Vorschriften nicht erfüllen.“

 

„Zu diesem Ergebnis kommt ein rechtswissenschaftliches Gutachten des Hochschullehrers und Rechtsanwaltes apl. Prof. Dr. Martin Gellermann im Auftrag des bundesweit anerkannten Umweltverbandes Naturschutzinitiative e.V. (NI)“, erklärte Harry Neumann, Bundesvorsitzender der NI.

 

Nachdem sich die 94. Umweltministerkonferenz (UMK) dafür aussprach, den Betreibern von Windenergieanlagen im Konfliktfall unter bestimmten Bedingungen die „Lizenz zum Töten“ heimischer Greifvögel zu erteilen, beauftragte die NI das jetzt vorliegende Rechtsgutachten.

Es sollte geklärt werden, ob es die im Katalog des § 45 Abs. 7 S. 1 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) genannten Ausnahmegründe rechtfertigen können, bei Windenergieanlagen Ausnahmen vom Tötungsverbot zu erteilen.

„Auch das Verwaltungsgericht Gießen hatte unlängst im Rahmen einer Klage der NI klargestellt, dass Windenergieanlagen vor dem Hintergrund der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) nicht genehmigungsfähig sind, wenn ihr Betrieb streng geschützte Greifvögel wie den Mäusebussard einem hohen Tötungsrisiko aussetzen. Der Genehmigungsbescheid wurde daher vom Verwaltungsgericht Gießen aufgehoben“, so die NI.

Windenergieanlagen, die  von den zuständigen Behörden genehmigt werden, obwohl diese das Tötungsrisiko für Vögel der europäischen Arten in signifikanter Weise erhöhen, erhebliche Störungen der Individuen hervorrufen oder zur Schädigung geschützter Niststätten führen, sind aufgrund der restriktiven Auslegung des Art. 9 der Vogelschutz-Richtlinie 2009/147/EG durch den EuGH mit dem Unionsrecht nicht vereinbar, so das Ergebnis des Gutachtens.

Auch keine Ausnahme aufgrund von „Interesse der öffentlichen Sicherheit“

Das Gutachten stellt ebenfalls fest, dass Windkraftnutzung auch keine im ‚Interesse der öffentlichen Sicherheit‘ gelegene Maßnahme sei. Dies umso weniger, als sich die Sicherheit der Stromversorgung in Deutschland traditionell auf hohem Niveau befindet. Nach den Erkenntnissen des Bundeswirtschaftsministeriums selbst sei diese weder aktuell noch perspektivisch gefährdet (BMWi, Monitoringbericht Juni 2019). „Da auch der Bundesgesetzgeber dem europäischen Artenschutzrecht den ihm gebührenden Respekt zu erweisen hat, kann er aus eigener Kraft den aktuellen Rechtszustand nicht verändern“, betonte Dr. Ulrich Althauser, stv. Bundesvorsitzender der NI.

Das Rechtsgutachten von Prof. Dr. Gellermann verdeutlicht die strikt zu beachtenden rechtlichen Grenzen, die in einem Rechtsstaat auch dann nicht überschritten werden dürfen, wenn dies von den Lobbyisten der Windindustrie gefordert wird. Was Recht ist, muss Recht bleiben. Eine Lizenz zum Töten darf es nicht geben.

„Bei diesem Gesetzentwurf auf Druck der Windlobby handelt es sich eher um ein Demokratieabbaugesetz, das nicht hingenommen werden kann. Wir fordern die Bundesregierung auf, den Gesetzentwurf zurückzuziehen und die Bundestagsabgeordneten, diesem nicht zuzustimmen.

Wir fordern die Bürgerinnen und Bürger auf, bei Ihren Bundestagsabgeordneten, dem Bundesumwelt- und Bundeswirtschaftsministerium per Email, Telefon, Telefax oder Postkarte gegen die geplanten Änderungen im sogenannten Investitionsbeschleunigungsgesetz zu protestieren. Denn dieser Gesetzentwurf stellt einen Angriff auf den Naturschutz und die demokratischen Beteiligungsmöglichkeiten von Bürgern und Verbänden dar“, so Harry Neumann und Dr. Ulrich Althauser.

Lesen Sie hier das vollständige rechtswissenschaftliche Gutachten von apl. Prof. Dr. Martin Gellermann >>>


Mit einem Klick auf das Bild gelangen Sie zum Dokument.

30.07.2020
Detektionssysteme zur Vermeidung von Vogelkollisionen an Windenergieanlagen

 

Neue Publikation (Stand Juli 2020) gibt Überblick über aktuellen Entwicklungsstand und bestehende Herausforderungen.

 

In einer gemeinsamen Publikation haben das Bundesamt für Naturschutz (BfN), das Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende (KNE) und die Fachagentur Windenergie an Land (FA Wind) den aktuellen Stand des Wissens zu Detektionssystemen zur Vermeidung von Vogelkollisionen an Windenergieanlagen (WEA) zusammengefasst.

 


11.07.2020
Auswirkungen von Windturbinen auf die Sterblichkeit von Vögeln wird oft unterschätzt

Foto: Hermann Dirr

Windkraftanlagen liefern erneuerbare Energie, beeinflussen aber auch die Vogelpopulationen. Vögel können mit den Rotorblättern von Windkraftanlagen kollidieren, was zum Tod führen kann.

 

Untersuchungen von Wageningen University & Research zeigen, dass die Folgen dieser zusätzlichen Sterblichkeit auf die Vogelpopulationen unter den derzeitigen Standards für Windparks unterschätzt werden. Hier Bericht lesen


Sterblichkeitsgrenzen in der Windenergie-Folgenabschätzung unterschätzen Auswirkungen von Windparks auf Vogelpopulationen’, Ökologie und Entwicklung, 4. Juni 2020

Quelle


24.05.2020
Die Lage der Natur in Deutschland – Bericht aus dem Bundesumweltministerium und dem Bundesamt für Naturschutz

 

Das Bundesumweltministerium und das Bundesamt für Naturschutz veröffentlichten im Mai 2020 den Bericht „Die Lage der Natur in Deutschland – Ergebnisse von EU-Vogelschutz- und FFH-Bericht“. Ja, mit „der Natur“ ist etwas faul im Lande, sogar in den europäischen Schutzgebieten Natura-2000.

 

Die komplette Kolumne  bei Wattenrat.de lesen

 

Hier der Bericht:

 


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21.10.2019
Negativer Zusammenhang zwischen WKA-Dichte und Bestandstrends des Rotmilans

 

Der Dachverband Deutscher Avifaunisten hat im Fachmagazin „DER FALKE“ die Ergebnisse einer detaillierten Analyse lokaler Bestandsentwicklung des Rotmilans in Abhängigkeit der Dichte von Windkraftanlagen veröffentlicht. Demnach gehen die Rotmilanbestände in Landkreisen mit einer hohen Dichte an Windrädern zurück, während sie in Landkreisen ohne Windräder zunehmen. Dieser Zusammenhang ist hochsignifikant und zeigt, dass der notwendige weitere Ausbau der Windenergie in Deutschland nicht durch eine von der Windindustrie geforderte vorgeschlagene Aufweichung des Artenschutzrechts erreicht werden darf.

 

Quelle: dda

 

Der Beitrag erscheint in “Der Falke 11/2019”

07.10.2019
Aktuelles aus der Rotmilan-Forschung in Deutschland

 

Quelle: Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

 

 

Wie vielfältig die Rotmilan-Forschung in Deutschland ist, macht die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift DIE VOGELWELT deutlich. Ein Themenheft zum Rotmilan stellt viele der momentan laufenden Forschungsarbeiten vor.

 

 

Kurzportraits der einzelnen Artikel mit den wichtigsten Ergebnissen finden Sie zusammengefasst in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift DER FALKE. Ein PDF dieser Zusammenschau ist hier abrufbar.


Auch die „Flugbegleiter“, ein Zusammenschluss von 12 JournalistInnen, die durch ihre wöchentlich auf der Website www.riffreporter.de erscheinenden Beiträge die Themen Vogelschutz, Naturschutz und Ökologie einem breiten Publikum zugänglich machen, befassen sich in einem ihrer neuesten Beiträge mit dem Rotmilan.

 

Thomas Krumenacker nimmt Stellung zu einer von der Windkraft-Lobby Ende August veröffentlichten Pressemitteilung, nach welcher der Ausbau der Windenergie den Rotmilanbestand in Deutschland nicht beeinflussen würde (siehe hier). Warum diese Schlussfolgerung äußerst kurz gedacht und fachlich nicht korrekt ist, erfahren Sie in dem aktuellen Beitrag der Flugbegleiter.

16.07.2019
Studie: Grüne Tötungsmaschinen & Das Schweigen der Grünen

 

 

Hier folgt eine grundlegende Arbeit, die man eigentlich sämtlichen politischen oder sonstigen Entscheidungsträgern um die Ohren schlagen möchte.

 

Studie der Global Warming Policy Foundation (GWPF), in der die Auswirkungen von Erneuerbaren auf die Natur untersucht werden.

 

Quelle und mehr erfahren: Eike-Klima-Energie

13.06.2019
Studie “Windindustrie versus Artenvielfalt”

 

Wir möchten auf die sehr beeindruckende Studie „Windindustrie versus Artenvielfalt“ von Dirk Bernd aufmerksam machen.

 

Sie kann beim Verein MUNA e.V., Mensch, Umwelt-, Natur- und Artenschutz in Heppenheim bezogen werden (Bestellschein).

 

Ferner kann sie auf der Homepage des Vereins als PDF-Datei kostenlos heruntergeladen werden: https://www.muna-ev.com/veröffentlichungen/

 

Die Studie bringt viele Fakten und dürfte sehr hilfreich für unsere Arbeit sein.

08.05.2019
WEA im Wald: Resolution der Delegiertenversammlung 2019 der SDW Hessen

 

Resolution: Die SDW Hessen (Schutzgemeinschaft Deutscher Wald) kritisiert den vom Bundesverband Windenergie betriebene Vorstoß, „intensiv genutzte Forstwälder“ für die Windenergie zu erschließen.
Dies hatte der Lobbyverband der Windenergie in einer Presseverlautbarung am 22. Februar 2019 mitgeteilt.

25.03.2019
Modellanalyse liefert Hinweise auf Verluste von Fluginsekten in Windparks

 

Dr.Olaf Zinke, agrarheute, 15.03.2019

Die Ursachen für das Insektensterben sind offenbar viel komplexer als von vielen Verbrauchern und Umweltverbänden angenommen.

Weiterlesen bei agrarheute

 

07.03.2019
Forschung – Bienen und Windkraftanlagen

 

Mit dem drastischen Zubau von Windkraftanlagen in den USA ab den Jahren 2004/2005 begann das massive Verschwinden von Honigbienen mit Steigerungen in den Folgejahren.

 

Lesen Sie hier die Publikation im englischen Original.

27.02.2019
Fluginsekten – Studie zu Wechselwirkungen von Fluginsekten und Windparks

 

Studienbericht des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt zur Überschneidung von fliegenden Insekten und Wind”parks”

 

 

Auftraggeber: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Kooperation: DLR-Institut für Technische Thermodynamik, DLR-Institut für Physik der Atmosphäre, DLR-Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik, Institut für Zoologie der Universität Hohenheim, Fraunhofer Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik, Entomologischer Verein Krefeld e.V., Zoologisches Institut der Universität Kiel, Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig
Laufzeit: 10.2017 – 10.2018
Kontakt: Franz Trieb

 

Anmerkungen zu „Modellanalyse liefert Hinweise auf Verluste von Fluginsekten in Windparks“

 

"Interessante Hypothese: Weil flugfähige Insekten ähnliche Lufträume nutzen wie Windkraftwerke, könnte ein Zusammenhang zwischen Insektensterben und dem Ausbau der Windkraft bestehen."

18.03.2019
Natura 2000 — Gebietsmanagement: Aktualisierte Vorgaben des Artikels 6 der Habitat-Richtlinie 92/43/EWG

 

Das Dokument der Kommission (veröffentlicht im Amtsblatt der Europäische Union C33/25 vom 25.01.2019, Seite 1) stellt einen aktualisierten Leitfaden für die Mitgliedsstaaten dar und ersetzt die ursprüngliche Fassung des Auslegungsleitfadens vom April 2000.

 

20.02.2019
Offenbarungseid der höchsten deutschen Naturschutzbehörde

 

Umwelt-Watchblog – Eine Kolumne von Dr. Wolfgang Epple zum Erneuerbare Energien Report des BfN

 

Leseprobe:
Was als vorgeblich kritischer „Report“ des höchsten für den Naturschutz zuständigen Amtes daherkommt und vorgibt, auf fundierter Forschung und etwa 40 laufenden Forschungsvorhaben zu beruhen, ist bei sorgfältiger Würdigung erkennbar als die vorläufige Spitze eines frösteln machenden Eisberges, der im Hauptstrom (Mainstream) von Klimaschutz und Energiewende dümpelt und die kritischen Köpfe aller bundesdeutschen für den Naturschutz zuständigen Behörden und der betroffenen Institutionen und profitierenden „Forschungseinrichtungen“ offensichtlich förmlich eingefroren hat

 

Alles lesen

14.02.2019
Bundesamt für Naturschutz fordert mehr Landschafts- und Naturschutz bei Windkraftausbau

 

Für den Ausbau von Windrädern und Solaranlagen ist aus Sicht der Bundesamts für Naturschutz (BfN) künftig eine höhere Rücksichtnahme auf den Schutz von Tieren, Pflanzen und Landschaften als bisher erforderlich.

 

Es sei wichtig, schon bei der Planung auf einen effizienten Umgang mit Flächen, aber auch die optische Auswirkung auf die Umgebung zu achten, heißt es im „Erneuerbare Energien Report“, den die Präsidentin des BfN, Beate Jessel, am Mittwoch in Berlin vorgestellt hat.

 

Weiterlesen bei FAZ.de

 

 

Lesen Sie auch die
Pressemitteilung des BfN und den Erneuerbare Energien Report
(n/l)

Mit einem Klick auf das Bild gelangen Sie zur Studie

09.01.2019

Studie: Wirksamkeit Vermeidungs- und Minderungsmaßnahmen

 

Ein vom  BfN-gefördertes Forschungs- und Entwicklungsvorhaben

 

Projekttitel: Methodenentwicklung für artenschutzrechtliche Untersuchungen zur Wirksamkeit von Vermeidungs- und Minderungsmaßnahmen zur Reduzierung der Auswirkungen von Windenergieanlagen auf die Avifauna.

12.11.2018
Studie zur Umweltverträglichkeit: Ein Windpark tötet 75% aller in der Nähe hausender Bussarde, Falken und Milane

 

Windkraftanlagen haben weitreichende Folgen für die Umwelt: Das bestätigt eine Studie von Forschern der Universität in Bangalore.

 

Wissenschaftlern zufolge sind Windturbinen die neuen ,Spitzen-Beutegreifer‘, töten sie doch Adler, Falken und andere Raubvögel an der Spitze der Nahrungskette. Eine entsprechende Untersuchung an einem Windpark in Indien kam zu dem Ergebnis, dass die Anzahl von Raubvögeln in der Umgebung der Turbinen um drei Viertel zurückgegangen ist. Dies hat einen ,Domino-Effekt‘ über die gesamte Nahrungskette, wobei kleine Säugetiere und Reptilien ihr Verhalten sofort dem neuen Umstand anpassen, dass ihre natürlichen Feinde von der Bildfläche verschwinden.

 

Weiterlesen bei Quelle: EIKE-Klima-Energie


Mehr erfahren auch bei:

scinexx.de

Hannoverschen Allgemeinen

Stern.de

und Dailymail.com in englischer Sprache

15.09.2018
Insektenkiller Wirbelschleppen?

 

Folgende Nachricht erhielten wir vom Erfinder der Zédolille-Windkraftanlage – Modirama Kopelke:

Auf Ihrer Homepage schreiben Sie etwas von Vogelschlag und toten Fledermäusen durch Propeller-Windkraftanlagen.

Was fehlt sind die Insekten. Diese sterben nicht nur direkt durch Schlag sondern vielmehr reduziert sich ihre Population durch die Mikrowirbel in der Luft verursacht durch die vielen WKAs, denn die produzieren kilometerlange Wirbelschleppen und in diesen können Fluginsekten kaum fliegen. Der Aktionsradius einer wilden Biene reduziert sich durch die Wirbel z.B. von was weiß ich 3km auf was weiß ich 2km und das bedeutet 3*3 = 9 und 2*2 = 4 also nur noch halb so viel Futter für die Biene.

Ich habe das alles auf meiner Homepage ausgearbeitet.
Eigentlich nicht meine Aufgabe, daher ehrenamtlich.

Hier der Link: http://www.soltuuli.com/sonstiges/Insektensterben.html

31.08.2018
Studie: Windpark-Warnlichter als Todesfalle – Rotes Licht lockt ziehende Fledermäuse an

 

Fatale Anziehung: Die roten Warnlichter von Windkraft-Anlagen können für Fledermäuse zur tödlichen Falle werden. Denn wie ein Experiment enthüllt, lockt ausgerechnet rotes Licht die Tiere an. Gerade im Herbst während ihrer saisonalen Wanderung könnten demnach besonders viele Fledermäuse Opfer dieser fatalen Anziehung werden.

Weiterlesen: http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-23081-2018-08-27.html

Studie des Leibniz Instituts in englischer Sprache hier abrufen

 

*Bitte Datenschutzerklärung beachten

12.06.2018
PM der Deutschen Wildtier Stiftung: Wälder schützen – Rodung für die Windkraft stoppen

 

Wälder schützen – Rodung für die Windkraft stoppen
Deutsche Wildtier Stiftung begrüßt den Antrag der FDP-Bundestagsfraktion

 

Pressemitteilung

12.06.2018
Windmühlen-Opfer: Hohe Kollisionsraten pro Anlage und Jahr

 

Von Dr. Friedrich Buer –
Auf der 150. Jahresversammlung der Deutschen Ornithologischen Gesellschaft in Halle (Saale) 2017 berichteten Mitarbeiter der Schweizerischen Vogelwarte Sempach über Schlagopfer an Windrädern. Die Arbeiten erfolgten im Auftrag des Schweizer Bundesamtes für Energie. Im Schweizer Jura wurden von März bis November 2015 an drei 150 m (mit Rotoren) hohen Anlagen die Schlagopfer im Umkreis von jeweils 100 m gesucht und zwar an 85 Tagen während der neun Monate.

 

Weiterlesen: https://umwelt-watchblog.de/windmuehlen-opfer-kollisionsraten-pro-anlage-und-jahr/

08.04.2018

Reicht das Naturschutzrecht zur Sicherung der biologischen Vielfalt aus?

 

Beitrag zur 5. Campuskonferenz Landschaftsentwicklung am 16. März 2018 an der Hochschule Osnabrück „Die Zukunft der biologischen Vielfalt“
 

Der Natur- und Artenschutz ist immer noch das Stiefkind der Politik, nachfolgend schlagend vorgetragen von Dipl.Ing. Wilhelm Breuer am 16. März 2018 in der Hochschule Osnabrück:

 

Mit Dank an wattenrat.de

08.04.2018

Hinweise zur Erfassung und Kartierung von Lebensräumen und Brutgebieten des Rotmilans

 

Deutschland trägt für den Rotmilan eine besondere Verantwortung, denn mehr als die Hälfte aller Rotmilane auf der Welt leben und brüten in unserer Republik.

 

Weiterlesen: Umwelt-Watchblog

07.02.2018

WKA im Wald – was können Bürgerinitiativen tun?

 

Die Deutsche Wildtier Stiftung fordert bereits seit 2014: „Windkraft? Ja, aber nicht zu Lasten unserer Wälder!“ Immer mehr Bürgerinitiativen wenden sich gegen die Gefährdung von Wildtieren durch Windkraft im Wald.

Mit einem Klick gelangen Sie zum Beitrag

18.01.2018
Die Energiefrage – #47 Windkraftindustrie und Naturschutz sind nicht vereinbar!

 

Harry Neumann, Bundesvorsitzender der NATURSCHUTZINITIATIVE e.V., fordert “EEG und Privilegierung abschaffen!”


Beim Ausbau der Umgebungsenergien (der sogenannten “Erneuerbaren Energien”) wurde versäumt, im Vorfeld Belastungsgrenzen für Natur, Arten, Menschen, Wälder und Landschaften festzulegen.


Den kompletten Beitrag beim DAV lesen.

11.01.2018
VLAB: Windräder in Wäldern

 

Windkraftlobbyisten der „Fachagentur Windenergie an Land“ berichteten im November 2017 in der Mitgliederzeitschrift des „Bund Deutscher Forstleute“ (BDF) exklusiv auf sechs Seiten über den großen Nutzen von Windindustriegebieten in Wäldern. Kritische Gegenstimmen zur Windenergie im Wald kamen in dem Heft leider nicht zu Wort.

Der VLAB erhielt daraufhin die Möglichkeit, seine Gedanken und Forderungen zum Bau von Windkraftanlagen in Wäldern in der Mitgliederzeitung 01/2018 des BDF zu veröffentlichen.

 

Quelle: https://www.landschaft-artenschutz.de/windraeder-in-waeldern/

180109_windraeder_waelder.pdf
PDF-Dokument [474.3 KB]

11.01.2018
Naturschutzinitiative: 10 Forderungen zur Windenergie

 

10 Forderungen der "Naturschutzinitiative e.V."
zum Ausbau der Windenergie:

 

Mit Dank an Vernunftkraft Odenwald für den Hinweis!

10 Forderungen hier lesen
090118_Naturschutzinitiative-10-Forderun[...]
PDF-Dokument [451.2 KB]

06.01.2018
Rotmilan - Deutschlands heimlicher Wappenvogel

 

Der Rotmilan ist der Greifvogel, der besonders häufig durch Windkraftanlagen getötet wird. Die Abstandsempfehlungen der Staatlichen Vogelschutzwarten zu Windenergieanlagen müssen deswegen eingehalten werden!

 

 

Die Deutsche Wildtier Stiftung fordert:
- Abwechslungsreiche Kulturlandschaften!
- Keine Windenergieanlagen in der Nähe seiner Brutplätze!

 

Weitere Informationen zum Rotmilan, seiner Bedrohung und den Schutzmaßnahmen finden Sie hier: https://www.deutschewildtierstiftung

02.12.2017

Wie viele Vögel sterben durch Kollision?

 

Ein Kritikpunkt bei der Windenergie ist, dass Vögel mit den Anlagen kollidieren. Eine Studie zeigt nun erstmals die Anzahl der so verendeten Vögel. Mit 20,7 Opfern pro Anlage und Jahr ist die Rate höher als bisher geschätzt.

Der Schaden für Zug- und auch für Brutvögel lasse sich nur abwenden, wenn auf den Bau von Windanlagen in naturnahen Gebieten verzichtet werde. Ein zeitweises Abschalten bei starkem Vogelzug könne das Kollisionsrisiko nur für Zugvögel, die in Schwärmen zögen, vermindern, und nicht für Brutvögel.

Kompletten Beitrag lesen in der NZZ lesen

11.11.2017

Brief von Waldbesitzer an Waldbesitzer

 

23 Waldbesitzer raten in einem Schreiben davon ab, Windindustrieanlagen zu bauen. Den Appell haben auch prominente Waldbesitzer wie Enoch Freiherr zu Guttenberg unterzeichnet.

Mit einem Klick auf das Bild wird der komplette Brief angezeigt!

27.10.2017
Kinospot: Keine Windkraft im Wald!

 

Erstmals nimmt eine deutsche Naturschutzorganisation laut und deutlich Stellung gegen Windkraft in Wäldern. Dieser Spot der Deutschen Wildtier Stiftung läuft ab 26. Oktober in 50 Kinosälen in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart.

 

 

17.09.2017

Gutachten beweist Rechtswidrigkeit von Verwaltungsvorschriften
 

Ein aktuelles Gutachten der Kanzlei Caemmerer-Lenz, Karlsruhe, befasst sich mit einigen baden-württembergischen Verwaltungsvorschriften zu Ausnahmen vom Tötungsverbot nach Bundesnaturschutzgesetz. Nach § 44 BNatSchG ist es verboten, Wildtiere zu töten.

 

Dass dies gegen höherrangiges deutsches und europäisches Recht verstößt, beweist das Gutachten, das die Rechtsanwälte Dr. Rico Faller und Julia Stein im Auftrag des Landesverbandes baden-württembergischer Bürgerinitiativen gegen Windkraftanlagen in Natur- und Kulturlandschaften e.V. erstellt haben.
 

In seinem Schreiben, das an Landratsämter, Regierungspräsidien und politische Funktionsträger übersandt wurde (lesen Sie hier) fordert der Landesverband baden-württembergischer Bürgerinitiativen gegen Windkraftanlagen das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz dazu auf, die betreffenden Erlasse für nicht anwendbar zu erklären und zu veranlassen, dass darauf beruhende Bescheide überprüft werden.

Lesenwert auch der Pressebericht der BNN und die Stellungnahme von Gegenwind Ettlingen.

 

Auch in Hessen ist diese rechtswidrige Praxis Regel!

Wenn das Staatsziel „Schutz der Tiere“ in den Hinweisen zu artenschutzrechtlichen Ausnahmen nicht einmal erwähnt wird, ist etwas faul in Baden-Württemberg und allen anderen Bundesländern, die sich diese Praxis ebenfalls zur Regel machen…

Diese Passage wurde Ihnen von www.windwahn.com unter folgendem link zur Verfügung gestellt: http://www.windwahn.com/2017/09/16/rechtsgutachten-zur-rechtswidrigkeit-baden-wuerttembergischer-verwaltungsvorschriften/
Wenn das Staatsziel „Schutz der Tiere“ in den Hinweisen zu artenschutzrechtlichen Ausnahmen nicht einmal erwähnt wird, ist etwas faul in Baden-Württemberg und allen anderen Bundesländern, die sich diese Praxis ebenfalls zur Regel machen…

Diese Passage wurde Ihnen von www.windwahn.com unter folgendem link zur Verfügung gestellt: http://www.windwahn.com/2017/09/16/rechtsgutachten-zur-rechtswidrigkeit-baden-wuerttembergischer-verwaltungsvorschriften/
Hier das Gutachten lesen
gutachten-18-08-17.pdf
PDF-Dokument [9.2 MB]

04.07.2017

Neue Studie: Licht lockt Fledermäuse vom Weg

01. Juni 2017 | Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung

An Windkraftanlagen sterben weltweit Hunderttausende von ziehenden Fledermäusen. Doch auch die zunehmende Lichtverschmutzung schadet den nützlichen Säugetieren auf ihren Flugrouten.

Mehr erfahren: https://www.leibniz-gemeinschaft.de/medien/aktuelles/news-details/article/licht_lockt_fledermaeuse_vom_weg_100003057/


und http://www1.wdr.de/wissen/natur/fledermaeuse-lichtverschmutzung-106.html

Anmerkung: Befremdlich, dass die Lichtbefeuerung z.B. an WKA noch nicht einmal gutachterlich behandelt werden muss. WKA gelten als Magneten insbesondere für Fledermäusen, was zu gewaltigen Unfallfolgen an diesen Anlagen führt.

09.04.2017

Infraschall und Artenschutz: Zwei Vorträge, zwei Experten zur Windenergie

 

Die Menschen können ihn nicht hören, viele spüren ihn auch nicht und doch macht er Probleme: Die Rede ist vom Infraschall. Und zwar vom Infraschall, den die Windräder verursachen. Am Donnerstag hatten der NABU (Naturschutzbund) und die AG Windenergie (ein Zusammenschluss von Bürgerinitiativen der Eifel und Börde, des „Sturm im Wald“ e.V. und des NABU Euskirchen) nach Zülpich-Füssenich zu einem Vortragsabend in die Gaststätte Bonn eingeladen.

 

Referenten waren Ralf Wilke vom NABU zum Thema „Freier Luftraum für Rotmilan & Co“ und Dr. Thomas Stiller, Vorsitzender von „Ärzte für Immissionsschutz“, zu den Gesundheitsfolgen von permanenter Lärmbelästigung und Infraschall.

 

Weiterlesen hier klicken

Vortrag Vögel - freier Luftraum für Rotmilan & Co
vortrag_voegel_windraeder.pdf
PDF-Dokument [1.2 MB]

09.04.2017

Unbequeme Wahrheit: Wind­turbinen sind der Haupt­grund für den Tod von Fleder­mäusen

 

Die stark steigende Zahl durch Windturbinen getöteter Vögel und Fledermäuse ist eine weitere unbequeme Wahrheit für den Wind-Kult.

 

In dieser begutachteten wissenschaftlichen Studie kommt die Verheerung laut und klar zum Ausdruck: Windturbinen sind inzwischen zum Hauptgrund der Fledermaus-Sterblichkeit geworden.

 

Weiterlesen: EIKE-Klima-Energie

April 2017
Landesamt für Umwelt Brandenburg -Staatliche Vogelschutzwarte

 

Dokumentation - Informationen über Einflüsse der Windenergienutzung auf Vögel

 

Quelle und Download: http://www.lugv.brandenburg.de/cms/media.php/lbm1.a.3310.de/vsw_dokwind_voegel.pdf

26.02.2017

 

Wissenschaftliche Studie: Die Verluste durch Windkraftanlagen können ziehende Fledermausarten an den Rand der Ausrottung bringen.

Mehr erfahren bei ScienceDirect

02.12.2016

 
Wie viele Zugvögel sterben durch Kollision?
 
Ein Kritikpunkt bei der Windenergie ist, dass Vögel mit den Anlagen kollidieren. Eine Studie zeigt nun erstmals die Anzahl der so verendeten Vögel. Mit 20,7 Opfern pro Anlage und Jahr ist die Rate höher als bisher geschätzt.

 

Lesen Sie hier die Studie: https://www.newsd.admin.ch/newsd/message/attachments/46367.pdf

 

Die Neue Zürcher Zeitung berichtete: http://www.nzz.ch/wissenschaft/biologie/windenergie-ld.131147

Mit einem Klick auf das Bild öffnet sich das Dokument!

13.11.2016

 

Deutsche Wildtier Stiftung veröffentlicht wissenschaftliche Studie zur
"Windenergie im Lebensraum Wald"
 
Länder-Willkür beim Ausbau von Windenergie

 

Der Ausbau der Windenergie schreitet in Deutschland ungebremst voran; Wildtiere und ihre Lebensräume bleiben dabei auf der Strecke. Wie dramatisch sich der Konflikt zwischen Windenergie und Artenschutz in Deutschland zuspitzt, belegt die gestern veröffentlichte Studie „Windenergie im Lebensraum Wald“ von Dr. Klaus Richarz, die im Auftrag der Deutschen Wildtier Stiftung entstanden ist.

Die Studie beschreibt die aktuelle Entwicklung von Windenergieanlagen (WEA) im Wald und die Gefahr für den Artenschutz. „Gerade in bisher unzerschnittenen und wenig erschlossenen Waldgebieten beeinträchtigen Bau, Betrieb und die Wartung von Windenergieanlagen das Überleben von Wildtieren ganz erheblich“, sagt Professor Dr. Fritz Vahrenholt, Alleinvorstand der Deutschen Wildtier Stiftung. Der Autor der Studie Dr. Klaus Richarz ist ein renommierter Biologe. Richarz hat 22 Jahre die Staatliche Vogelschutzwarte für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland geleitet.

Foto: Helga Koch

13.11.2016

 

Emnid: Bundesweit lehnen 80 Prozent der Befragten Windenergie im Wald ab!

 

Eine aktuelle repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid, die von der Deutschen Wildtier Stiftung in Auftrag gegeben wurde, zeigt:

Bundesweit lehnen 80 Prozent der Befragten Windkraft im Wald ab.

19.10.2016

 

EGE: Windenergiewirtschaft will Deutungshoheit über Artenschutz

 

Am 17. November 2016 möchte die Fachagentur Windenergie an Land in Hannover über die “Ergebnisse aus dem Forschungsvorhaben Progress” diskutieren.

 

Dominiert wird das Programm von Vertretern der Windenergiewirtschaft, was nicht verwundert. Hinter der klangvollen Bezeichnung “Fachagentur Windenergie an Land” stecken deutsche Wirtschafts- und Umweltministerien (aber auch der Deutsche Naturschutzring). Sie sind mit der Windenergie-wirtschaft aufs Engste verbunden. Die Windenergiewirtschaft sucht die Deutungshoheit über den Artenschutz und das Artenschutzrecht zu gewinnen. Diesem Zweck soll die Veranstaltung dienen.


Die EGE hat die Ergebnisse der Progress-Studie bereits kurz nach Erscheinen im Juli 2016 kommentiert (wir berichteten).

In der Zeitschrift “Naturschutz und Landschaftsplanung” (Heft 10/2016) ist gerade ein weiterer Kommentar zur Progress-Studie erschienen. Klicken Sie bitte hier, wenn Sie den Kommentar mit dem Titel “Hoher Aufwand, vage Ergebnisse” lesen möchten.

 

(Quelle: http://www.egeeulen.de/inhalt/nachrichten.php)

10.10.2016

 

Kielings wilde Welt

 

ARTE | 10.10.2016 |

 

Rotmilan und Windkraft

 

 

02.09.2016

 

Flug in den Tod

 

Wanderung der Fledermäuse endet oft an Windkraftanlagen.

 

Nicht nur Zugvögel fliegen im Herbst Richtung Süden: In den letzten Augusttagen haben sich viele Millionen Fledermäuse im Nordosten Europas auf den Weg gemacht.

 

„Fledermäuse können den Rotoren dank ihrer Ultraschall-Echolotung zwar meistens ausweichen, aber im Unterdruck auf der Rückseite der Anlagen platzen dann ihre Lungen“, sagt Prof. Dr. Fritz Vahrenholt, Alleinvorstand der Deutschen Wildtier Stiftung. Experten sprechen vom Barotrauma. Die Auswirkungen auf die Art sind immens: Allein in Deutschland fallen Jahr für Jahr bis zu 240.000 Fledermäuse Windkraftanlagen zum Opfer.

 

Weiterlesen bei Umweltruf.de!

12.07.2016

 

FVB: Gefährlicher Flug in den Windpark

 

Vor allem weibliche Fledermäuse scheinen im Frühsommer regelrecht von Windkraftanlagen angezogen zu werden.

Das ist eines der Ergebnisse der Pilotstudie des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin. Die Forscher hatten den nächtlichen Flug des einheimischen Großen Abendseglers via GPS-Tracking beobachtet. Einige Resultate verblüfften selbst die Experten.

 

Anlass der Studie ist der Konflikt zwischen der Energieproduktion aus Windkraft und dem Erhalt geschützter Fledermäuse, der sich mit der Energiewende in Deutschland durch die hohen Schlagopferzahlen von Fledermäusen an Windkraftanlagen und die stetig zunehmende Zahl der Anlagen seit einiger Zeit verschärft. Fledermausexperten schätzen, dass mehr als 250.000 der kleinen nachtaktiven Säugetiere pro Jahr an Windkraftanlagen sterben, sofern die Anlagen ohne Auflagen betrieben werden. Der Tod kommt entweder durch direkte Kollision der Fledermäuse an den Rotorblättern oder durch ein sogenanntes Barotrauma infolge starker Luftdruckänderungen in der Nähe der Rotorblätter zustande, durch das die inneren Organe der Tiere zerrissen werden.

 

Mehr erfahren in deutscher Sprache beim "Forschungsverbund Berlin e.V."!

Die Original-Studie mit Grafiken in englischer Sprache:
srep28961.pdf
PDF-Dokument [5.2 MB]

12.07.2016

 

VLAB: Positionspapiere veröffentlicht

 

Positionen des VLAB zu den wichtigen Umwelt- und Naturschutzthemen „Artenschutz, Rückkehr der Beutegreifer, Energie, Landwirtschaft, Nachhaltigkeit & Suffizienz, Wald und Forstwirtschaft“ können Sie ab sofort auf seiner Webseite unter der Rubrik „Positionen“ nachlesenals PDF herunterladen und auch gerne in ihren Artikeln zitieren – vergessen Sie nicht, die Quelle anzugeben.

 

An der Erstellung der Positionen waren vereinsinterne und externe Experten beteiligt. Bitte beachten Sie, dass es sich teilweise um vorläufige Positionen – gekennzeichnet mit „Entwurf“ – handelt, die von einem Expertengremium im Laufe dieses Jahres noch diskutiert und evtl. leicht verändert werden.

Weitere VLAB-Positionen, bspw. zu dem drängenden Thema „Flächenverbrauch, Siedlungs-, Gewerbe- und Verkehrswegebau“,sollen im kommenden Jahr erstellt und publiziert werden.

 

https://www.landschaft-artenschutz.de/positionen-vlab/

12.07.2016

 

Schlussbericht zum Forschungsprojekt „PROGRESS“

 

Das Projekt PROGRESS wurde von BioConsult SH in Zusammenarbeit mit ARSU, IfAÖ und der Universität Bielefeld durchgeführt. Es galt der Ermittlung der Kollisionsraten von (Greif-) Vögeln und der Schaffung planungsbezogener Grundlagen für die Prognose und Bewertung des Kollisionsrisikos durch Windenergieanlagen. In dem Vorhaben wurde erstmals eine quantitative Bestimmung der Kollisionsraten von Vögeln an Windenergieanlagen vorgenommen.

Vollständiger Schlussbericht:
1561-1.pdf
PDF-Dokument [19.3 MB]
Zusammenfassung und Fazit:
1560-1.pdf
PDF-Dokument [255.0 KB]

12.07.2016

 

EGE: Kritischer Kommentar zur Progress-Studie

 

Zur Studie hat die „Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen“ aus Bad Münstereifel einen kritischen Kommentar hinzugefügt.

Kommentar der EGE hier lesen:
Fortschritt-sieht-anders-aus_1.pdf
PDF-Dokument [121.3 KB]

26.06.2016

 

Windräder in Wäldern – Erhebliche Kenntnislücken über Auswirkungen

 

„Hinsichtlich der Auswirkungen von Windenergieanlagen auf waldbewohnende Arten sowie generell auf den Naturhaushalt bestehen allerdings noch erhebliche Kenntnislücken

 

Mit dieser lapidaren Feststellung bringt die ARSU GmbH (Arbeitsgruppe für regionale Struktur- und Umweltforschung GmbH) das Endergebnis ihrer durchgeführten Studie auf den Punkt.

 

Weiterlesen bei Umweltwatchblog.de

Bau- und Betriebsmonitoring von Windenergieanlagen im Wald - Abschlussbericht 30.11.2015 -
wiwa_abschlussbericht_2015.pdf
PDF-Dokument [6.8 MB]
Bau- und Betriebsmonitoring von Windenergieanlagen im Wald - Anhang zum Abschlussbericht 30.11.2015 -
wea_im_wald_abschlussbericht_anhang_2015[...]
PDF-Dokument [5.4 MB]
Fachagentur Windenergie an Land: Entwicklung der Windenergie im Wald
FA-Wind_Analyse_Wind_im_Wald_06-2016.pdf
PDF-Dokument [1.9 MB]

08.06.2016
 

NABU: Windenergie-Lobby leugnet Artenschutzproblematik

 

Eine Studie belegt, dass Vogelschlag an Windkraftanlagen für manche Arten bestandsgefährdend ist. Doch anstatt mit Behörden, Experten und Umweltverbänden Lösungen zu erarbeiten, stellen Windkraftlobbyisten lieber die wissenschaftlichen Erkenntnisse in Frage.

 

Insbesondere für den deutschlandweit verbreiteten Mäusebussard belegt die Studie für den norddeutschen Raum eine Rate von 0,48 erschlagenen Mäusebussarden pro Windrad und Jahr. Deutschlandweit muss daher bei gut 26.000 bestehenden Windrädern von über 12.000 getöteten Mäusebussarden pro Jahr ausgegangen werden – bei einem Bestand von etwa 100.000 Brutpaaren.

 

Weiterlesen...

Interview zur Progress-Studie aus “Der Falke” 03/2016″
der_falke_progress-artikel_m__rz16.pdf
PDF-Dokument [65.7 KB]

07.04.2016

 

Der NABU hat die Aussagen der Windenergiebranche einem Faktencheck unterzogen und hierzu eine Stellungnahme veröffentlicht.

„Rotmilan und Windenergie – ein Faktencheck“
160406-nabu-faktencheck-rotmilan-und-win[...]
PDF-Dokument [470.7 KB]

07.04.2016

 

Rotmilan, Schwarzstorch, Uhu und Co. - Gefährdet der Windkraftausbau den Vogelschutz?

 

Windkrafttagung im März 2016 in Düsseldorf

 

Im gemeinsamen Workshop von NABU und NWO wurden die aktuellsten Fakten rund um das Spannungsfeld Windkraft und Vogelschutz zusammengetragen. Im Ergebnis soll damit eine naturverträgliche Energiewende gefördert und falsche Standorte für Windkraftanlagen vermieden werden.

 

Auf der Webseite des NABU NRW stehen die sehr interessanten Vorträge als Download zur Verfügung. 

06.01.2016

 

Süddeutsche Zeitung vom 5. Januar 2016

 

Studie des Wirtschaftsministeriums: Rotmilan leidet unter Windkraftausbau

 

Die Bestände des seltenen Rotmilans in Deutschland vertragen einen weiteren Ausbau der Windkraft aller Voraussicht nach nicht. Das belegt eine Studie, die das Bundeswirtschaftsministerium 2012 in Auftrag gegeben und finanziert hatte.

 

Weiterlesen…

05.01.2016

 

"Von der Energiewende zum Biodiversitäts-Desaster - zur Lage des Vogelschutzes in Deutschland"

 

Eine brisante Publikation von Dr. Martin Flade 

 

 

Dr. Martin Flade war bis zum 31.12.2015 Leiter des Biosphärenreservates Schorfheide-Chorin. Wegen seiner massiven Kritik am Ausbau der Windenergie, die immer mehr zum Problem für Großvögel wird, hat er jetzt seinen Posten verloren.

Publikation hier lesen:
Von der Energiewende zum Biodiversitäts-[...]
PDF-Dokument [1.6 MB]
Bild: Helga Koch

23.07.2015

 

Emnid-Umfrage belegt: 79 Prozent der Befragten lehnen Windkraft im Wald ab.


Emnid-Umfrage im Auftrag der Deutschen Wildtier Stiftung

Leseprobe:

[…]
Windkraftanlagen im Wald werden von 79 Prozent der Befragten abgelehnt. Das ist das Ergebnis der neuesten repräsentativen Emnid-Umfrage, die von der Deutschen Wildtier Stiftung in Auftrag gegeben wurde.


Den vollständigen Bericht bei der Deutschen Wildtierstiftung und den journalistischen Beitrag zur Emnid-Umfrage bei welt.de lesen!

Vollständige Emnid-Umfrage hier

Foto: BI Windkraft im Spessart

18.06.2015

 

Mittelhessen Bote vom 17.06.2015

Dachverband Gegenwind im MKK/Naturpark Spessart zu  Aspekten der Windkraftnutzung Teil 7

 

Manche Reise von weit her endet tödlich

Bad Orb umrahmt von ungestörter Waldlandschaft

03.06.2015

 

Mittelhessen Bote vom 03.06.2015

Dachverband Gegenwind im MKK/Naturpark Spessart zu  Aspekten der Windkraftnutzung Teil 6

 

Windkraftanlagen beeinträchtigen Ökosystem

 

 

08.06.2015

 

“Balzplatzaufgabe nach Bau von Windkraftanlagen”

 

In einer 5 jährigen Untersuchung wurden 23 Balzplätze des Präriehuhnes eingehend beobachtet. Das Monitoring fand sowohl vor als auch nach der Errichtung von Windkraftanlagen statt.

Die Forscher fanden heraus, dass zahlreiche Balzplätze in einem Umkreis von bis zu 8 km um die neu errichteten Anlagen aufgegeben wurden. Zudem wurde durch Fänge festgestellt, dass sich das Körpergewicht der verbliebenen Präriehühner nach dem Bau der Windräder reduziert hat.

 

In Deutschland dürfte sich das nachteilig u.a. auf Wachteln, Rebhühner, Haselhühner, Birkhühner oder Auerhühner auswirken.


Es ist stark zu bezweifeln, ob derartige Untersuchungen bei uns überhaupt zur Standortplanung neuer Windanlagen durchgeführt werden, bzw. die Errichtung von Anlagen verhindern könnten.

 

Den Bericht in der Science Daily lesen

 

http://www.sciencedaily.com/releases/2015/05/150506164232.htm

 

und die vollständige Studie hier!

11.04.2015
 

Wald unter Strom

Von Wilhelm Breuer
 

Müssen wir uns mit Windenergieanlagen im Wald abfinden?

 

Der Raum für Windenergieanlagen wird knapp. Nun rückt der Wald – Deutschlands grünes Drittel – ins Blickfeld der Windenergiewirtschaft. Darf der Wald als Anlagenstandort noch abseits stehen?

 

Wilhelm Breuer  ist Diplom-Ingenieur der Landespflege und Geschäftsführer der Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen (EGE).

 

Hier eine Leseprobe des Beitrags lesen.

nationalpark_1_2012_leseprobe.pdf
PDF-Dokument [1.0 MB]

07.03.2015

 

Windrad-Subventionsindustrie und Politik: Artenschutz adé!

 

Von Prof. Dr. Michael Elicker und Andreas Langenbahn

 

Eine unglaubliche Geschichte aus der Windrad-Planung von Ottweiler

 

Nach der Rechtsprechung der Oberverwaltungsgerichte bzw. Verwaltungsgerichtshöfe sowie des Bundesverwaltungsgerichts sind auch Windradvorhaben nach § 44 des Bundesnaturschutzgesetzes dort unzulässig, wo sie zu einem "signifikant erhöhten Tötungsrisiko" für dort geschützte Tiere führen.Hier soll einmal der aufgrund seines geringen Meideverhaltens gegenüber Windrädern besonders gefährdete Rotmilan als Beispiel herausgegriffen werden.

Alles lesen auf der Seite des Deutschen Arbeitgeberverbands.

17.02.2015

 

Unsere Wildtiere dürfen nicht die Verlierer der Energiewende sein

 

Im November 2014 stellte die „Deutsche Wildtierstiftung“ die Studie „Windenergie im Lebensraum Wald“ vor. Autor ist der renommierte Biologe Dr. Klaus Richarz, der 22 Jahre die Staatliche Vogelschutzwarte für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland leitete.

 

Diese Studie beschreibt das Gefährdungspotenzial windkraftsensibler waldgebundener Arten (v.a. aus den Risikogruppen Vögel/Fledermäuse) durch den Bau und Betrieb von Windenergieanlagen (WEA) im Wald. Sie stellt die Bedeutung der Wälder für die Erhaltung der biologischen Vielfalt vor und zeigt auf, dass ein weiter Ausbau von WEA im Wald einen Eingriff in eine Tabuzone darstellt und nur dann in Ausnahmefällen naturschutzfachlich und –rechtlich vertretbar wäre, wenn dieser mit der Waldschutzkonzeption und den Artenschutzbelangen im Sinne der Erhaltung der Biodiversität bundeseinheitlich in Einklang zu bringen ist.

PRESSEMITTEILUNG_PK_2014-11-11.pdf
PDF-Dokument [140.3 KB]

11.02.2015

 

Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung

 

Deutschlands Energiewende kollidiert mit migrierenden Fledermäusen

 

Fledermäuse verunglücken in großer Zahl an deutschen Windkraftanlagen. Die Zahl solcher Anlagen ist hierzulande bereits sehr hoch und soll noch weiter steigen. Mehr als zwei Drittel der Tiere, die durch Windkraftanlagen auf deutschem Boden zu Tode kommen, sind jedoch wandernde Fledermäuse auf ihrem Weg zwischen ihren Sommer- und Winterlebensräumen. Aufgrund seiner zentralen geographischen Lage in Europa hat Deutschland deshalb eine große Verantwortung für den Schutz migrierender Fledermäuse.

 

Weiterlesen

30.09.2014

Spiegel Online Wissenschaft

Fledermäuse verwechseln Windräder mit Bäumen

 

Hamburg/Fort Collins - Windräder werden womöglich auch deshalb so häufig zu tödlichen Fallen für Fledermäuse, weil die Luftströmungen um sie herum denen großer Bäume ähneln. Darauf deuten Ergebnisse eines Forschungsteams um Paul Cryan vom U.S. Geological Survey in Fort Collins (US-Staat Colorado) hin.

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Meist näherten sich die Fledermäuse von der Windschattenseite einer Windkraftanlage - vermutlich in der Hoffnung, Futter oder einen Schlafplatz zu finden. Fledermäuse, die in Bäumen schlafen, würden besonders häufig Opfer von Windradrotoren, schreiben die Wissenschaftler im Wissenschaftsmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences".

 

 

Für immer mehr Fledermäuse werden die Windkrafträder zur tödlichen Falle. Forschern zufolge sterben jährlich 300.000 der Tiere in den Turbulenzen der Rotoren.

 

http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/fledermaeuse-verwechseln-windraeder-mit-baeumen-a-994478.html

 

11.04.2014

 

10 Gründe warum der Wald vor Windenergieanlagen geschützt werden sollte

 

Eine Stellungnahme der Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e. V. (EGE) vom 01.08.2009

10_gruende_wald.pdf
PDF-Dokument [79.1 KB]

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