Bad Orb ohne Windkraft
Bad Orb ohne Windkraft

Landschaftszerstörung

„Als kämen Invasoren von einem fernen Planeten
über ein Zwergenvolk“

(Enoch zu Guttenberg)

Landschaftszerstörung -
Was sagt das
Bundesnaturschutzgesetz dazu?

26.07.2021
KIT – Studie: Erneuerbare Energien – Bergpanorama mit Windrad unerwünscht

 

Ob Alpenvorland, Mittelgebirge oder Meeresküste – in den schönsten Landschaften Deutschlands stößt der Windkraftausbau häufig auf Ablehnung. Was genau das für die Energiewende bedeutet, das haben Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) gemeinsam mit Partnern aus Großbritannien und Dänemark untersucht.

 

In der Fachzeitschrift Patterns rechnen sie vor, dass die Kosten für eine Kilowattstunde um bis zu sieben Cent sowie die CO2-Emissionen um bis zu 200 Gramm steigen könnten.

 

Hier die komplette Pressemitteilung lesen: KIT – Das KIT – Medien – Presseinformationen – PI 2021 – Erneuerbare Energien: Bergpanorama mit Windrad unerwünscht

 

Weitere Informationen: https://publikationen.bibliothek.kit.edu/1000134325

 

Originalpublikation
Jann Michael Weinand, Russell McKenna, Max Kleinebrahm, Fabian Scheller, and Wolf Fichtner: The Impact of Public Acceptance on Cost-Efficiency and Environmental Sustainability in Decentralized Energy Systems. Patterns, 2021. https://doi.org/10.1016/j.patter.2021.100301

 

Hier können Sie die Publikation im PDF-Format abrufen:
https://www.cell.com/action/showPdf?pii=S2666-3899%2821%2900144-6


04.06.2021
BfN-Projekt: Landschaftsbild und Stromnetze

 

Projekttitel: Entwicklung eines Bewertungsmodells zum Landschaftsbild beim Stromnetzausbau

 

Im Vorwort ist bereits die Zielrichtung vorgegeben:
„Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist eine zentrale Säule der Energiewende und wesentlicher Baustein zur Erreichung der Klimaschutzziele. Neben dem dafür erforderlichen Ausbau der Energieerzeugungsanlagen ist auch ein Aus- und Umbau der Netzinfrastruktur im Strombereich notwendig. Mit der Errichtung von Freileitungs- als auch Erdkabeltrassen geht eine Veränderung bzw. Beeinträchtigung der Landschaft einher, die abhängig vom Ausgangszustand und der Ausgestaltung des Vorhabens unterschiedlich prägend ist. Betroffen sind unterschiedlichste Naturräume und Landschaftstypen.“ 

 


02.07.2020
Studie der Uni Kassel: Land­schaf­ten sind wich­tig für Leib und See­le

 

Warum zerstört man dann unsere Landschaften durch Windindustrie-Anlagen?
 

Ein Team aus Wissenschaftlern unter der Leitung von Prof. Dr. Tobias Plieninger hat jetzt eine Studie veröffentlicht, die der Frage nachgeht, welche Auswirkungen Landschaften auf das menschliche Wohlbefinden haben. „Wir können in unserer Forschung feststellen, dass die sie umgebende Natur die Menschen glücklicher und gesünder macht“, sagt Plieninger, der eine gemeinsame Professur der Universitäten Göttingen und Kassel innehat.  Weiterlesen

 

Die Studie „Perceived contributions of multifunctional landscapes to human wellbeing: Evidence from 13 European sites” wurde in dem Fachjournal “People and Nature” publiziert und ist frei zugänglich unter: besjournals.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/pan3.10067


07.11.2019
BfN: Der Landschaftswandel zu Energielandschaften wird weiter vorangetrieben! | Dr. René Sternke

 

Die Sichtbarkeit der Energieanlagen soll erhöht werden! Der Landschaftswandel ist Programm! Er soll vorangetrieben werden! Er soll beschleunigt werden! Immer mehr Landschaften sollen einen Landschaftswandel in Energielandschaften erleben!

Alles lesen: BfN: Der Landschaftswandel zu Energielandschaften wird weiter vorangetrieben! | Dr. René Sternke

 

Der Erneuerbare Energien Report des Bundesamtes für Naturschutz , S. 18.

 


21.10.2019
Entfremdung und Gewalt – Zur negativen Ästhetik von Windkraftanlagen

 

Von Rother Baron


»Die Betreiber von Windkraftanlagen und ihre politischen Helfershelfer behaupten immer wieder, der Eindruck einer entsprechenden negativen Wirkung von Windkraftanlagen sei rein subjektiv. Mit der Zeit werde man sich an den Anblick von Windkraftanlagen ebenso gewöhnen wie an alle anderen Eingriffe in die Natur, die der Mensch in der Vergangenheit vorgenommen habe. Welche Argumente lassen sich dem entgegensetzen?«

 

Inhalt

 

  1. Die Ästhetik der Autobahnbrücke
  2. Zwei Kategorien von Eingriffen in die Natur
  3. Die Industrialisierung der Landschaft
  4. Entsprechung von subjektivem Eindruck und objektiver Realität
  5. Die Ästhetik der Geistlosigkeit
  6. Windkraftanlagen als kulturelle Selbstzerstörung
  7. Eine monotone Gitterästhetik

 

Quelle

20.02.2019
Offenbarungseid der höchsten deutschen Naturschutzbehörde

 

Umwelt-Watchblog – Eine Kolumne von Dr. Wolfgang Epple zum Erneuerbare Energien Report des BfN

 

Leseprobe:
Was als vorgeblich kritischer „Report“ des höchsten für den Naturschutz zuständigen Amtes daherkommt und vorgibt, auf fundierter Forschung und etwa 40 laufenden Forschungsvorhaben zu beruhen, ist bei sorgfältiger Würdigung erkennbar als die vorläufige Spitze eines frösteln machenden Eisberges, der im Hauptstrom (Mainstream) von Klimaschutz und Energiewende dümpelt und die kritischen Köpfe aller bundesdeutschen für den Naturschutz zuständigen Behörden und der betroffenen Institutionen und profitierenden „Forschungseinrichtungen“ offensichtlich förmlich eingefroren hat

 

Alles lesen

14.02.2019
Bundesamt für Naturschutz fordert mehr Landschafts- und Naturschutz bei Windkraftausbau

 

Für den Ausbau von Windrädern und Solaranlagen ist aus Sicht der Bundesamts für Naturschutz (BfN) künftig eine höhere Rücksichtnahme auf den Schutz von Tieren, Pflanzen und Landschaften als bisher erforderlich.

 

Es sei wichtig, schon bei der Planung auf einen effizienten Umgang mit Flächen, aber auch die optische Auswirkung auf die Umgebung zu achten, heißt es im „Erneuerbare Energien Report“, den die Präsidentin des BfN, Beate Jessel, am Mittwoch in Berlin vorgestellt hat.

 

Weiterlesen bei FAZ.de

 

Lesen Sie auch die
Pressemitteilung des BfN und den Erneuerbare Energien Report
(n/l)

05.09.2018

Vom Rheingau lernen heißt Rotoren stoppen

 

Die Weinregion bleibt vorerst frei von Windrädern. Wie hat sie das nur geschafft? Die Widerständler ziehen ihre Bilanz des Abwehrkampfes, und sie geben Tipps für einen dauerhaften Erfolg.

 

Artikel in der FAZ lesen

 

Hier kann die im Artikel genannte Broschüre bestellt werden:
Pro Kulturlandschaft Rheingau

11.08.2018
Studie: Landschaftsästhetik ist bei Ausbau “Erneuerbarer Energien” stärker zu berücksichtigen

Zitat aus der FAZ vom 08.08.2018

 

Eine wissenschaftliche Studie zeigt, die Schönheit gewachsener Kulturlandschaften ist in Deutschland mangelhaft geschützt. Was bedeutet das für den Windkraftausbau in Südhessen?

 

Umweltruf.de Energiewende: Landschaftswandel gemeinsam gestalten

 

Das F&E-Vorhaben ist Teil des Forschungsschwerpunktes zu Naturschutz und erneuerbaren Energien am BfN. Weitere Informationen dazu unter https://www.natur-und-erneuerbare.de.

 

Bezugshinweis

Band 1 und 2 des Forschungsvorhabens können als Download unter

Band 1 Grundlagen: http://bit.ly/LabiEwhttps://www.natur-und-erneuerbare.de/projektdatenbank/projekte/landschaftsbild-und-energiewende/

Band 2 Praxis-Empfehlungen: http://bit.ly/LabiEw2https://www.natur-und-erneuerbare.de/projektdatenbank/projekte/landschaftsbild-und-energiewende/

bezogen werden.

Beide Bände können zudem in gedruckter Form kostenfrei beim Bundesamt für Naturschutz, Karl-Liebknecht-Str. 143, 04277 Leipzig, E-Mail: corinna.schmidt@bfn.de bezogen werden.

 

Weiterführende Informationen

Den Ausbau der erneuerbaren Energien im Einklang mit den Belangen des Naturschutzes zu gestalten, steht im Mittelpunkt einer Vielzahl von Forschungsprojekten, die das BfN aktuell begleitet. Weiterführende Informationen über die Forschung des BfN an der Schnittstelle Naturschutz und Energiewende finden sich unter http://www.bfn.de/themen/erneuerbare-energien.html und auf der Website http://www.natur-und-erneuerbare.de.

 

erschienen am: 2018-08-09 im europaticker

11.07.2018

Deutschlandfunk: Wie romantisch sind Windräder?

 

Hörfunkbeitrag vom 03. Juli: Deutschlandfunk  – von Günther Wessel

 

“Die erste Zeit fand ich Windräder als technologische Innovation eigentlich ziemlich spannend und als Bauwerk eigentlich auch ästhetisch. Aber dann bei Reisen Richtung Dänemark habe ich gesehen: Je mehr solche Dinger auf einem Haufen stehen, desto mehr haben sich bei mir die Nackenhaare gesträubt, weil ich gesehen hab: Das ist wie so ein Stangenwald.”

 

Kompletten Beitrag hier lesen

02.07.2018

Gelobtes Land Rhein-Hunsrück

 

 

Bild anklicken, um die Fotogalerie zu starten!

*Datenschutzerklärung beachten

08.05.2018
Durch Windkraft zerstörte Landschaften

Mit einem Klick auf das Bild die Fotogalerie aufrufen!

Auf den Fotos wurden die, für eine zuverlässigen Stromproduktion, unsinnigen Windkraftanlagen entfernt und dem Original gegenüber gestellt. Jeder kann sich selbst ein Bild von der Natur- und Landschaftszerstörung machen.

Für Bügerinitiativen, die sich gegen die Natur- und Landschaftszerstörung engagieren, stehen diese Fotos mit Nennung ©ww-vb.de zur freien Verfügung. Weitere Nutzunsgsbedingungen unter: http://www.rtf-radmarathon.de/VB/pages/landschaftszerstoerung.php

12.04.2018

Die Energiewende trifft ins romantische Herz

 

Der Windkraftausbau ruft immer wieder Wissenschaftler auf den Plan. Sie bemängeln fehlende Rücksicht auf die Meinung der Bürger. Ihr Protest hat nicht nur ökologische, sondern grundlegende kulturelle Wurzeln.

 

Vergangenes Jahr hat Darmstadt an die Vergabe des Titels „Wissenschaftsstadt“ vor zwei Jahrzehnten erinnert. Fast zur gleichen Zeit ist damals das Darmstädter Manifest zur Windenergienutzung in Deutschland verabschiedet worden. Das Dokument trägt die Unterschrift von rund 100 Wissenschaftlern unterschiedlichster Disziplinen. Ihr Weckruf begann mit dem Satz: „Unser Land steht im Begriff, ein kostbares Gut zu verlieren.“ Der Ausbau der industriellen Windenergienutzung führe dazu, dass in Jahrhunderten gewachsene Kulturlandschaften, ja ganze Regionen „industriell überformt“ würden.

 

2016 folgte dieser Erklärung der Johannisberger Appell, abermals von 100 Wissenschaftlern unterzeichnet und mit der gleichen Botschaft. Das „Darmstädter Manifest“ habe die zu beklagenden Auswirkungen der Energiewende nur vorweggenommen.

 

Hier klicken um den kompletten Beitrag der FAZ zu lesen.

27.11.2017

Energiewende: Ein Land wird umgekrempelt

 

Die deutschen Wissenschaftsakademien zeigen in einer Studie, wie die Energiewende 2.0 konkret aussähe: Tausende Quadratkilometer würden für Solar- und Windparks gebraucht. Deutschland wäre in 30 Jahren kaum wiederzuerkennen.

 

Hier den kompletten Beitrag von Dirk Asendorpf, erschienen in der “Zeit”  am 22. November 2017, lesen

09.09.2017

Vom Windwahn geschändete Dörfer im Vogelsberg

Bild anklicken, um die Fotogalerie zu starten!

*Datenschutzerklärung beachten

21.04.2017
Grüne Landschaftsfresser

Zum Weiterlesen Bild anklicken!

 

25.04.2017

Der Beitrag "Grüne Landschaftsfresser" kommentierten viele Leser.

Lesen Sie hier die unterschiedlichsten Stimmen:
Lesekommentare

23.06.2016

 

Studie zur Landschaft wird ausgebremst

 

Landauf, landab streiten sich Windkraftgegner, Investoren und Behörden darüber, wie man die subjektive Schönheit – und damit die Schutzwürdigkeit – einer Landschaft bei Windkraftprojekten bewerten soll. Dabei gibt es ein objektives Verfahren, entwickelt vom Institut für Landschaftsplanung und Ökologie an der Universität Stuttgart, in Auftrag gegeben von Regionalverbänden und zuletzt von zwei Landesministerien mitfinanziert. Doch die Ergebnisse, die explizit Bezug nehmen auf die Windkraft, werden zwar nicht unter Verschluss gehalten, aber auch nicht offiziell eingesetzt.

 

Mehr erfahren bei der Stuttgarter Zeitung.de

 

Der Abschlußbericht zum Forschungsprojekt steht hier zur Verfügung.

Bild: Helga Koch

30.03.2015
 

Landschaftsästhetische Auswirkungen von Windkraftanlagen
 

Der Bayerische Landesverein für Heimatpflege e.V. publizierte in Heft 1/2010 Darlegungen von Werner Nohl über die „Landschaftsästhetischen Auswirkungen von Windkraftanlagen.

Werner Nohl, Honorarprofessor für Landschaftsarchitektur an der Technischen Universität München, gilt als einer der einflussreichsten Experten für Fragen der Landschaftsästhetik in Deutschland.

In den Darlegungen von Werner Nohl wird aufgezeigt, was eine Landschaft in ästhetischer Hinsicht schützenswert macht, und warum Windindustrieanlagen  ästhetisch zu gravierenden Beeinträchtigungen, Verunstaltungen sowie erheblichen Belastungen des Erholungswerts einer Landschaft führen. 

Systematisch werden alle wichtigen Auswirkungen von Windindustrieanlagen auf ihre Umgebungslandschaften durchdekliniert.  


Hier das Heft zum Lesen.

Schoen.-Heimat-WKA-2010.pdf
PDF-Dokument [361.8 KB]
Foto: Helga Koch

30.03.2015

 

Veröffentlicht in: Der Klimaretter.info vom 21.04.2014

 

Ein Standpunkt von Werner Nohl

 

Der Verlust der Stille

 

Mit Windrädern, Solarparks und Biogasanlagen verschwindet die friedliche Gegenwelt zu unseren technisch organisierten urbanen Lebensräumen. Was bleibt, ist ein baulich-technischer Einheitsbrei. Ästhetische Freude an der Natur ist nur dort möglich, wo die Landschaft nicht gravierend von technischen Strukturen dominiert wird.

 

Hier einige Auszüge:
 

„...Die Befürworter der Energiewende werden nicht müde, uns den Nutzen der regenerativen Energien vor allem in Form von Windkraft, Photovoltaik und Biogasproduktion vor Augen zu führen, wobei die Prognosen umso abenteuerlicher ausfallen, je größer der Prognose-Zeitraum ist. Die Machbarkeit der "Energiewende" ist aber nicht nur eine Frage des Nutzens, sondern auch der Kosten, wobei die intangiblen Kosten für Einschränkungen der Lebensqualität durch Zerstörung der heimischen Landschaft von besonderer Bedeutung sind....“ 

 

„...Wie vielfältig die landschaftsästhetischen Verluste sind, die durch die sperrigen und mächtigen Anlagen zur Erzeugung und zum Transport regenerativer Energien hervorgerufen werden, sei am Beispiel heutiger Windkraftanlagen von 200 Metern Höhe angedeutet. Sie ziehen für den Betrachter in aller Regel nach sich: Maßstabsverluste, Eigenartsverluste, Fernsichtbelastungen, Horizontverschmutzungen, Beeinträchtigung von Blickbeziehungen, Zerstörung visuell exponierter Standorte, Monotonisierung des Landschaftsbildes durch Selbstähnlichkeit der Einzelanlagen, psychische Belastungen durch Rotorbewegungen, Verlust der Stille, Lichtstörungen der Nachtlandschaft und andere gravierende ästhetische Beeinträchtigungen....“

 

Den vollständigen Beitrag lesen.

 

30.03.2015

 

Veröffentlicht in: Der Klimaretter.info vom 10. Februar 2014


 

Verlorene Landschaften

 

Ein Standpunkt von Georg Etscheit

 

Verspargelt, verspiegelt, vermaist, verdrahtet: Ohne Energiesparwende werden die meisten deutschen Kulturlandschaften bald ausgelöscht sein.

 

Hier einige Auszüge: 
 

„...Als schön empfinden demnach die meisten Menschen, wenn ein Landstrich vielfältig und dynamisch gegliedert ist, mit einem rhythmischen Auf- und Ab der Geländeformen, mit Waldrändern und Wiesensäumen, mit abwechslungsreichen Nutzungen vom Streuobst bis zum Rübenacker, mit kleinen und größeren Gewässern und, dem Maßstab der Landschaft angemessenen, Siedlungen und Bauwerken. Und am besten ohne besonders auffällige Elemente des Industriezeitalters wie Autobahnen, Hochspannungsleitungen, Gewerbegebieten oder auch Windkraftwerken....“

 

“...Dass man sich an alles gewöhnen könne, wie es die Apologeten einer mehr oder weniger dezentralen Energiewende behaupten, ist ein Trugschluss....“ 

 

“...Doch je höher diese rotierenden Stahlmonster in den Himmel ragen, desto stärker werden sie als Fremdkörper empfunden. Sehr unwahrscheinlich, dass man in, sagen wir, fünfzig Jahren zu ihnen pilgern wird wie zu den letzten holländischen Windmühlen….”

Den vollständigen Beitrag lesen.

23.03.2015

 

Aus DIE WELT vom 11.08.2014

Wie die Natur verraten und verkauft wird

Ein Kommentar von Dankwart Guratzsch


Hier einige Auszüge:
[...]

Ausgerechnet Grüne und BUND machen sich stark für den Ausbau von Windrädern und Stromtrassen in Naturschutzgebieten und Biosphärenreservaten. Was ist da nur in sie gefahren?

[...]

Die von der Arbeitsgruppe vorgelegte Broschüre "Energiekonzept Südpfalz" ist ein Musterbeispiel dafür, wie durch ein täuschendes Vokabular und irreführende Sachbehauptungen die Thematik der großflächigen Landschaftsveränderung im Rahmen der Energiewende deutschlandweit schon fast routinemäßig kleingeredet und verharmlost wird.

[...]

Das Bundesnaturschutzgesetz sagt klar "Nein"

Tatsache ist demgegenüber, dass 200 Meter hohe Windkraftanlagen das Landschaftsbild weiträumig wie keiner der aufgezählten Eingriffe verändern und ihrerseits weitere Leitungsnetze in bisher unberührte Naturräume ziehen. Das Bundesnaturschutzgesetz erteilt einem derartigen Umgang mit Landschaft eine klare Absage. Paragraf 1, Ziffer 5 des Gesetzes verlangt: "Großflächige, weitgehend unzerschnittene Landschaftsräume sind vor weiterer Zerschneidung zu bewahren."

[...]

Weder die Verfasser des "Energiekonzepts Südpfalz" noch zum Beispiel das Regierungspräsidium Darmstadt mit seinem mehrbändigen "Sachlichen Teilplan Erneuerbare Energien" für das gesamte südliche Hessen haben es für nötig befunden, ihre Vorstellungen von der Umwandlung unberührter Landschaftsräume mit diesen Gesetzesvorgaben abzugleichen oder erst recht den Betroffenen zu vermitteln.

[...]

In keinem einzigen Fall wurde zum Beispiel das heute übliche, leicht zugängliche und hundertfach praktizierte Verfahren der maßstäblichen photogrammetrischen Simulation von Landschaftseingriffen angewandt. Die Energiewende soll im Blindflug absolviert werden.

 

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Die Ökobilanz von 100 x 100 m Wald (1 Hektar) kann sich sehen lassen. Etwa dieselbe Flächengröße wird für den Bau nur eines einzigen Windrades benötigt.

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