Bad Orb ohne Windkraft
Bad Orb ohne Windkraft

Infos des Vereins 2020

26.08.2020
Bannerflug am Donnerstag, 27. August ab 14:00 Uhr

 

Der vor einiger Zeit angekündigte Bannerflug musste wegen schlechtem Wetter kurzfristig abgesagt werden.

 

Wir wagen einen neuen Versuch am kommenden Donnerstag, 27. August ab 14:00 Uhr.

 

Der Bannerflug startet auf dem Flugplatz in Gelnhausen und überfliegt u. a. das gesamte Einzugsgebiet unseres Vereins und die neuen Windkraftwerke im Spessart.

 

Haben Sie ein Ohr auf Fluggeräusche und werfen Sie dann einen Blick zum Himmel. Vielleicht gelingt Ihnen auch ein schönes Bild oder Video, was Sie uns gerne zur Verfügung stellen können.

 

Folgende Route ist vorgesehen:
  • Gelnhausen
  • Altenhasslau , Geislitz, Großenhausen und Eidengesäss
  • Biebergemünd:  Lützel, Breitenborn ,Kassel , Lanzingen, Roßbach Bieber
  • Flörsbachtal: Flörsbach, Mosborn, Kempfenbrunn, Lohrhaupten
  • Jossgrund: Pfaffenhausen, Bereich sechs Windkraftanlagen, Oberndorf, Burgjoß, Mernes, Marjoß, Bellings
  • Kinzigtal: Steinau, Seidenroth, Alsberg, Hausen, Salmünster, Bad Soden Wächtersbach
  • Bad Orb
  • Biebergemünd: Kassel, Wirtheim,  Höchst, Haitz
  • Langenselbold
  • Gelnhausen Höchst, Haitz

danach in den Odenwald.


13.08.2020
Protest gegen Naturzerstörung durch Windkraft im östlichen Main-Kinzig-Kreis und im hessischen Spessart geht weiter

Liebe Leser,

die sechs Windkraftanlagen am Roßkopf bei Flörsbachtal befinden sich derzeit im Probebetrieb. In Kürze werden Juwi und die kreiseigene Naturenergie Main-Kinzig GmbH stolz verkünden, dass die Anlagen ihren planmäßigen Betrieb aufgenommen haben, trotz einer noch anhängigen Klage auf Basis eines Artenschutzgutachtens vom Herbst 2019. Dann werden wohl wieder die falschen Zahlen über den zu erwartenden emissionsfreien Strom wiederholt und der Beitrag zur deutschen erfolglosen, aber extrem teuren Energiewende gefeiert.

 

Der Verein Vernunftkraft Main-Kinzig / Naturpark Spessart e.V., unter dessen Dach sich die Bürgerinitiativen gegen Windkraft im Main-Kinzig-Kreis - also auch Gegenwind Bad Orb e.V. -  zusammenfanden, nimmt dieses traurige und noch mehr Widerstand erzeugende Ereignis zum Anlass zu einer besonderen Aktion: Am 15. August, kommenden Samstagmorgen, ab 10:30 Uhr, wird, sofern es das Wetter zulässt, ein Flugbanner den östlichen Main-Kinzig-Kreis überfliegen um auf die Zerstörung unserer Kultur- und Naturlandschaft, auf die Gefährdung unserer Gesundheit und die Tötung geschützter Tierarten  hinzuweisen. Schauen Sie einmal zum Himmel, wenn Sie Flugzeug-Motorengeräusch hören.

 

Im südlichen Hessen trägt der Main-Kinzig-Kreis mit Abstand die höchste Last an Windkraftanlagen. Von den ca. 220 im Betrieb befindlichen Anlagen drehen sich 104 alleine im östlichen -Kreisgebiet. Hinzu kommt, dass derzeit mehr als die Hälfte der 45 beantragten Windkraftwerke wiederum im Osten des Main-Kinzig-Kreises gebaut werden sollen. Die vor einiger Zeit vom Landrat und 16 Bürgermeistern geforderte ausgeglichene Verteilung dieser Bürden in ganz Südhessen verhallte beim Regierungsbezirk Darmstadt, bei der Regionalversammlung Südhessen und bei der hessischen Landesregierung vollkommen wirkungslos. Nimmt man sich die Landkreise in Südhessen vor, so ist festzustellen, dass sich in bestimmten Gebieten keine oder nur sehr wenige Windkraftanlagen drehen, obwohl dort mindestens die selbe Windhöffigkeit anzutreffen ist, wie im Kinzigtal und im hessischen Spessart. Warum ist das so? Einen Teil der Antworten findet man, wenn man sich die Wohngebiete einflussreicher Mitbürger in Politik und Wirtschaft anschaut.

 

Im Einzugsbereich des Vereins Gegenwind Bad Orb gibt es eine Reihe von Wind-Vorranggebieten, auf die Investoren jetzt ein Auge werfen. Die größte Vorrangfläche liegt zwischen Bad Orb und Villbach / Lettgenbrunn. Die Fläche ist so groß dass hier über 40 Windkraftanlagen gebaut werden könnten. Lettgenbrunn ist durch weitere Vorranggebiete regelrecht umzingelt. Im Westen von Alsberg, Richtung Kinzigtal,  liegen mehrere Vorranggebiete, welche bei Bebauung die Lebensqualität der Alsberger deutlich verschlechtern werden. In der Nähe von Mernes, Marjoß und Bellings befinden sich so genannte Weißflächen. Bei diesen Flächen wird erst geprüft, ob sie Vorrangflächen werden oder ob nicht. Im Herbst ist die Offenlage zu erwarten, wo die Planungen des Regierungspräsidiums öffentlich werden.

Die Politiker laufen dem Mainstream hinterher. Investoren wie Juwi ihren geschäftlichen Interessen. Das Deckmäntelchen ist der Klimawandel. In Deutschland wird dieser jedoch mehr mit moralischen, unrealistischen anstatt mit technisch und wirtschaftlich wirksamen Maßnahmen bekämpft. Nirgendwo ist Strom so teuer wie bei uns. Kein Land hat ein so unausgereiftes Programm zum Umstieg wie Deutschland. Auch dagegen setzen wir ein Zeichen des Protests, dem sich in Zukunft hoffentlich zahlreiche weitere Bürger aus dem östlichen Main-Kinzig-Kreises anschließen werden.

 

Bitte unterstützen Sie den Verein Gegenwind Bad Orb, machen Sie auch Werbung für weitere Mitglieder. Vor allem lassen Sie Politiker Ihre Meinung zukommen. Wir haben im Frühjahr nächsten Jahres Kommunalwahlen.


23.07.2020
Leserbrief des 1. Vorsitzenden von "Gegenwind Bad Orb e. V. Windkraft – Zur Sache schreibt Frau Müller nichts

 

Die Pressemitteilung der SPD-Bundestagsabgeordneten Bettina Müller zum Thema Windkraft in ihrer Heimatgemeinde Flörsbachtal (hier lesen) kommentiert VORSPRUNG-Leser und 1. Vorsitzender der BI “Gegenwind Bad Orb e. V. ” Heinz Josef Prehler in einem Leserbrief.

 

Veröffentlicht bei Vorsprung Online

Lesen und Downloaden
Leserbrief_zur Sache schreibt Frau Mülle[...]
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26.05.2020
Brief an die Mitglieder des Vereins Gegenwind Bad Orb. e. V.

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2020-05-23-Mitgliederbrief-a.pdf
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23.05.2020
Leserbrief: Wer wirklichen Klimaschutz will, muss Wälder und Böden schützen

 

Zur Stellungnahme von Landrat Thorsten Stolz (SPD) als Aufsichtsratsvorsitzender der Kreiswerke Gelnhausen und Bernd Schneider, Geschäftsführer der Versorgungsservice Main Kinzig GmbH, auf den Offenen Brief von Vernunftkraft MainKinzig/Naturpark Spessart äußert sich Maritha Rämisch.

 

Hier den Lesebrief abrufen.


18.05.2020
PM Verkunftkraft MKK/Spessart: Windkraft als politische Liebhaberei einzustufen

 

“Der Beteiligungsbericht der Kreiswerke Main-Kinzig für das Jahr 2018 fördert es ans Licht der Öffentlichkeit. Die Windkraftinvestition in den Windindustriepark Neudorf produziert das fünfte Jahr in Folge ein negatives Ergebnis und steigert die Verluste bis Ende 2018 auf bisher insgesamt 1,8 Millionen Euro”, so der Vorstand des Vereins Vernunftkraft Main-Kinzig/Naturpark Spessart in einer Pressemitteilung.


14.05.2020
Offener Brief vom 08. Mai 2020 zum Schreiben des Vereins Vernunftkraft Main Kinzig/Naturpark Spessart e.V. vom 15. April 2020

 

In einem offenen Brief wandte sich der Verein Vernunftkraft Main-Kinzig / Naturpark Spessart e. V. (BI) am 15. April an den Geschäftsführer der Kreiswerke Main-Kinzig, Bernd Schneider.
Im Kern zweifelt die BI die Berechnungsgrundlagen und damit einhergehend die Wirtschaftlichkeit des Windparks "Am Roßkopf" in Jossgrund an, den die Kreiswerke-Tochter Versorgungsservice Main-Kinzig GmbH aktuell über ihre Beteiligung an der Naturenergie Main-Kinzig GmbH realisiert.

 

In einem offenen Brief antworten nun der Aufsichtsratsvorsitzende der Kreiswerke Main-Kinzig, Landrat Thorsten Stolz, Kreiswerke-Geschäftsführer Bernd Schneider und der Geschäftsführer der Versorgungsservice Main-Kinzig GmbH und der Naturenergie Main-Kinzig GmbH, Oliver Habekost, an die Unterzeichner Rolf Zimmermann (1. Vorsitzender) und Heinz Josef Prehler (Schriftführer):

Antwort der Kreiswerke Main-Kinzig
KWG.pdf
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29.04.2020
ACHTUNG!!! „Weißflächen“ im Teilplan Erneuerbare Energien (TPEE) Südhessen werden beplant

 

Am 30. März ist der Sachliche Teilplan Erneuerbare Energien (TPEE) 2019 wirksam geworden, der unter anderem den Ausbau der Windkraft im Regierungsbezirk Darmstadt regelt.

Jetzt sollen jene Räume beplant werden, für die bislang noch keine Festlegungen getroffen wurden (sogenannte Weißflächen).

 

Pressemitteilung des RP Darmstadt

 

Die Öffentlichkeit wurde über den Aufstellungsbeschluss zur Planänderung am Montag, 27. April im hessischen Staatsanzeiger informiert.

 

Lesen Sie auch den Artikel bei Vorsprung online


18.04.2020
Offener Brief des Vereins “Vernunftkraft Main-Kinzig/ Naturpark Spessart” an die Kreiswerke Main-Kinzig

 

In einem offenen Brief an den Aufsichtsratsvorsitzenden der Kreiswerke Main-Kinzig, Landrat Thorsten Stolz (SPD), an den Geschäftsführer der Kreiswerke Main-Kinzig, Bernd Schneider, an die Aufsichtsratsmitglieder der Kreiswerke und an die Parteien  im Kreistag nimmt der Verein Vernunftkraft Main-Kinzig/ Naturpark Spessart e.V. zu einer Veröffentlichung der Kreiswerke Main-Kinzig zu den im Bau befindlichen sechs Windkraftanlagen im Spessart Stellung.

Den offenen Brief hier lesen:
200414-WKA-Roßkopf-Schreiben-Kreiswerke-[...]
PDF-Dokument [151.6 KB]

01.04.2020
Jahreshauptversammlung wird verschoben, Aktivitäten gehen weiter

 

Liebe Mitglieder und Freunde des Vereins Gegenwind Bad Orb,

aufgrund der Corona-Pandemie müssen auch wir unsere für den 3.April 2020 anberaumte Jahreshauptversammlung auf unbestimmte Zeit verschieben. Diese Information wurde Ihnen vor einiger Zeit bereits per E-Mail mitgeteilt. Kurz vor dem geplanten Termin möchten wir hiermit noch einmal daran erinnern.

 

Der Vorstand wird rechtzeitig einen neuen Termin bekanntgeben. Bei dieser Gelegenheit wünschen wir Ihnen, unseren Mitgliedern und Freunden,  bleiben Sie gesund und folgen Sie den Anordnungen der Behörden.

Bei dieser Gelegenheit möchten wir Sie noch einmal über die Neugründung des Vereins „Vernunftkraft Main Kinzig/Naturpark Spessart" informieren.
Der Verein führt die Arbeit der bisherigen Interessengemeinschaft Dachverband „Gegenwind MKK/Naturpark Spessart“, einem losen Zusammenschluss von elf Bürgerinitiativen im Main-Kinzig-Kreis, weiter. Er bildet den notwendigen Rahmen zur Fortführung der bisherigen Aktivitäten auf Kreis- und Regionalebene und soll uns eine bessere Organisation und Gewichtung geben.

 

Gegenwind Bad Orb ist natürlich Mitglied dieser übergeordneten Organisation und wird den neuen Verein bei überörtlichen Themen tatkräftig unterstützen. Privatpersonen können gerne auch Mitglied werden.
(Mitgliedsantrag und Satzung des Vereins).

 

Eine zentrale Aufgabe ist es, die Auswirkungen des Teilplanes Erneuerbare Energien Südhessen im Main-Kinzig-Kreis zu minimieren. Der Plan weist im MKK Flächen aus, auf denen rund 500 Windkraftanlagen, hauptsächlich auf bewaldeten Höhenrücken, gebaut werden könnten. Gerade der Ausbau von Windenergie im Wald kollidiert erschreckend mit den geltenden Naturschutzgesetzen. Mittlerweile wurde höchstrichterlich festgestellt, dass Ausnahmen vom Tötungsverbot bei windkraftsensiblen Tierarten, wie sie üblicherweise von den Genehmigungsbehörden erteilt werden, nicht mit den europäischen Vogelschutzrichtlinien zu vereinbaren sind. Etablierte Naturschutzverbände wie der NABU und der BUND machen mittlerweile gemeinsame Sache mit den Windkraftprojektierern und nehmen in deren Sinne Einfluss auf Entscheidungsträger in Politik und Behörden zum Nachteil von Umwelt und Natur. Deshalb ist es umso wichtiger, die Ziele und Zwecke des neu gegründeten Vereines, nämlich den Schutz, die Pflege, die Entwicklung und den Erhalt der Natur- und Kulturlandschaften im Bereich Main Kinzig / Naturpark Spessart und der angrenzenden Landschaften  einzufordern.

 

Bitte bleiben Sie unseren gemeinsamen Schutzzielen, nämlich dem Schutz unserer Bad Orber Waldgebiete, des Spessarts, seiner einzigartigen Natur, seiner Ruhe und seinen noch auffindbaren einsamen Stellen gewogen und unterstützen Sie uns weiterhin durch Ihre Mitgliedschaft.

 

Für den Vorstand
Heinz Josef Prehler
1.Vorsitzender


28.03.2020
Jahreshauptversammlung 2020 wird verschoben

Aktivitäten gehen weiter

 

Die Jahreshauptversammlung des Vereins Gegenwind Bad Orb e.V. -anerkannte Umweltschutzvereinigung – am 03. April 2020 wird aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie bis auf weiteres verschoben. Der Vorstand wird rechtzeitig einen neuen Termin bekanntgeben.

 

 

 

Bei dieser Gelegenheit wünschen wir unseren Mitgliedern, Freunden und allen Lesern, bleiben Sie gesund.

 

Weiterlesen: Vorsprung Online


09.03.2020
Verein „Vernunftkraft Main Kinzig/Naturpark Spessart” gegründet

 

Am 22.2.2020, sind im Brauereigasthof Kärrners in Bad Orb knapp 30 Personen zusammengekommen, um die Gründung des Vereins „Vernunftkraft Main Kinzig/Naturpark Spessart” zu beschließen.

 

Vertreten wird der neu gegründete Verein „Vernunftkraft Main Kinzig/Naturpark Spessart durch den

  • 1. Vorsitzenden Rolf Zimmermann
  • 2. Vorsitzenden Dr. Eckhard Kuck
  • Schatzmeister Harald Krostewitz
  • Schriftführer Heinz Josef Prehler

Der Verein soll die bisherige Arbeit der Interessengemeinschaft Dachverband „Gegenwind MKK/Naturpark Spessart“, einem losen Zusammenschluss von elf Bürgerinitiativen im Main-Kinzig-Kreis, seit 2013 fortsetzen. Er bildet den notwendigen Rahmen zur Fortführung der bisherigen Aktivitäten und Arbeiten und soll diesen eine bessere Organisation und eine bessere Gewichtung geben.

Hier die komplette Pressemitteilung lesen.

Protokoll der Jahreshauptversammlung am 12.04.2019
JHV_Protokoll-2019.pdf
PDF-Dokument [573.1 KB]

24.02.2020
Windenergie – Warum der Ausbau komplett eingeschlafen ist

 

mex.das Marktmazin vom 19.02.2020

Gedreht wurde auch bei uns!
 

Droht das Ende der Windenergie? Zu viel Gegenwind von Bürgerinitiativen und Anwohnern? Verhindern Gerichtsprozesse den Ausbau? Warum ist der Bau von Windrädern ins Stocken geraten?

 

 

Den kompletten Beitrag können Sie hier anschauen.


24.02.2020
Leserbrief zu behördlich geplantem Notfallkochbuch


Leserbrief zu behördlich geplantem Notfallkochbuch

von Heinz Sandrock
Vorstandsmitglied von Gegenwind Bad Orb e. V.

 

 

 


03.02.2020
Nächtliche Schwertransporte rollen durch Bad Orb ohne öffentliche Information

 

Der CDU-Stadtverordnete Heinz Josef Prehler und 1. Vorsitzender des Vereins Gegenwind Bad Orb e.V. kritisiert, dass die Öffentlichkeit über die nächtlichen Schwertransporte durch Bad Orb zu den neuen Windkraftanlagen bei Pfaffenhausen nicht ausreichend informiert wurde.

 

Hier die Pressemitteilung lesen

29.01.2020
Schwerlasttransporte rollen nachts durch Bad Orb

 

Seit der Nacht zum Dienstag fahren Schwerlasttransporte zum Windindustriegebiet "Roßkopf" durch Bad Orb. ?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

16.01.2020
Informationsaustausch über Gefahr des Baus von Windindustrieanlagen

Zur Jahresauftaktveranstaltung des Dachverbandes Gegenwind MKK / Naturpark Spessart fanden sich rund 60 “Vernunftkraft-Bürger” in Bad Orb zum Meinungs- und Informationsaustausch über die Gefahr des Baus von Windindustrieanlagen zusammen.

 

Weiterlesen


05.01.2020
Neujahrsbrief des Vereins Gegenwind Bad Orb e. V.

 

Liebe Mitglieder und Freunde des Vereins Gegenwind Bad Orb,

für das neue Jahr 2020 wünscht Ihnen der Vorstand alles Gute, Glück und Erfolg. Wir danken Ihnen für Ihre treue Mitgliedschaft im Verein Gegenwind Bad Orb e.V.

Unser Vereinsziel, das Freihalten von Windindustrieanlagen auf der Bad Orber Gemarkung und im Naturpark Spessart ist  ein gesellschaftliches Ziel und dient weder der Unterhaltung noch dem Sport oder der Kultur. Verglichen mit politisch-gesellschaftlichen Organisationen sind wir die weitaus größte Vereinigung in weitem Umkreis. Das kann uns alle stolz machen.

Im Jahr 2019 mussten wir zum Glück im unmittelbaren Wohnbereich unserer Mitglieder nicht gegen den Bau von Windkraftanlagen kämpfen. Es mag widersprüchlich klingen, aber umso dringender ist es, dass in der Öffentlichkeit immer wieder durchdringt: Um Bad Orb und im Naturpark Spessart sind Windkraftanlagen nicht gewollt und starker Bürgerprotest wird jedem potentiellen Investor entgegenschlagen.

Im Frühjahr 2019 wurde der Regionale Flächennutzungsplan Erneuerbare Energien Hessen Süd von der Regionalversammlung genehmigt. Jetzt fehlt noch die Unterschrift des Hessischen Ministers für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen Tarek Al-Wazir. Hinzu kommen sogenannte Weißflächen – etwa 0,7 Prozent der Fläche des Regierungsbezirks Darmstadt – bei denen eine Entscheidung verschoben wurde.

Wir erwarten, dass spätestens nach Unterschrift des Ministers der Druck zum weiteren Bau von Windindustrieanlagen sich auch in unserer Heimat weiter erhöhen wird. Selbst der Bürgermeister unserer Nachbargemeinde Jossgrund Rainer Schreiber, selbsterklärter glühender Windkraftbefürworter, fand heraus, dass seine Gemeinde bald von Windindustrieanlagen von allen Seiten umstellt sein könnte. Sein Vorschlag war, dass man die große Vorrangfläche 304 bebauen könne und die übrigen Vorrangflächen um seine Gemeinde entfallen lassen solle. Das geht nach dem St. Florians-Prinzip: „Heiliger Sankt Florian - Verschon' mein Haus, zünd' andre an!“. Die Vorrangfläche 304 zieht sich in der Gemarkung Bad Orb vom Parkplatz Friesenheiligen, Grillhütte auf den Höhen oberhalb des Orbtals bis zum Golfplatz Bad Orb-Jossgrund. Auf der Fläche ist Platz für über vierzig Windindustrieanlagen. Ein Teil dieser Fläche gehört Hessenforst. Besonders dieser Bereich erfordert unsere Aufmerksamkeit.

Trotz jahrelangen Kampfes gegen die ursprünglich geplanten 18 Windindustrieanlagen um den Roßkopf bei Flörsbachtal, begannen im Oktober 2019 die Rodungsarbeiten für sechs Anlagen. Am ersten Rodungstag hielten Mitglieder der umgebenden Bürgerinitiativen – auch unser Verein war beteiligt - den Harvester für drei Stunden auf, mit den Rodungen zu beginnen. Bei einem kurzen Gespräch mit dem aus dem Hunsrück stammenden Fahrer des Harvesters äußerte er sinngemäß: Das ist absurd, was hier im Spessart geschehen soll!  Eine Hälfte des Hunsrücks fiel der Windkraft, die andere Hälfte dem Borkenkäfer zum Opfer. Und hier im Spessart soll ich intakten Wald fällen.  Auf unserer Homepage https://www.gegenwind-bad-orb.de/bild-doku-rosskopf/ dokumentieren wir das Zerstörungswerk, schauen Sie sich das bitte an.

Es ist vollkommen unverständlich warum man in Hessen für den Bau der Windindustrieanlagen immer weiter die Wälder zerstört. Es sollte sich doch herumgesprochen haben, dass eine nachhaltige Klimawende nur mit einer intakten Natur funktionieren kann. Einerseits werden die Waldrodungen in Brasilien gegeißelt, andererseits zerstört man unsere eigenen Wälder für die deutsche Klimawende, die nicht gelingen wird. Eine vielbeachtete Studie der ETH Zürich kam im abgelaufenen Jahr zu dem Schluss, dass durch eine massive weltweite Aufforstung von Wäldern ein Großteil der von Menschen erzeugten CO-Emissionen  ausgeglichen werden könne. Nur ideologisch engstirnige, realitätsverweigernde Zeitgenossen glauben an eine Energiewende die hauptsächlich mit den viel Land verbrauchenden Wind- und Sonnenenergien funktionieren könne. Der Ökonom Hans-Werner Sinn sagt: „Bei der deutschen Entscheidungsfindung haben Wunschvorstellungen von Politikern dominiert, die nicht aus dem technischen oder ökonomischen Bereich kommen. Diese Vorstellungen waren sehr abstrakt und wenig realistisch. Die Regeln der Physik und der Volkswirtschaftslehre lassen sich durch Wunschdenken nicht  überlisten“. In diesen Tagen wird das Kernkraftwerk Philippsburg abgeschaltet. Nach Angaben der grün-schwarzen Baden-württembergischen Landesregierung wird der fehlende Strom auch durch Importe ersetzt werden. Höchstwahrscheinlich aus französischen Kernkraftwerken. Das hängt aber keiner an die große Glocke, das ist jedoch die Realität.

Im Jahr 2018 betrug der Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Primärenergieverbrauch 13,8 Prozent. Ca. 30.000 Windkraftanlagen trugen gerade einmal 3 Prozent bei. Dafür zahlen die Bürger dieses Landes mittlerweile die höchsten Strompreise weltweit. Mit jedem neu zugebauten Windrad steigt aufgrund der Wetterabhängigkeit der Stromeinspeisung das Risiko für zunehmende Instabilität im Stromnetz. Diese muss durch teure Regelenergie ausgeglichen werden um einen flächendeckenden Stromausfall zu verhindern. Die den Stromkunden aufgebürdeten Kosten alleine dafür betrugen im Jahr 2017 1,26 Milliarden Euro, in Frankreich betrugen sie nur 8,12 Millionen Euro!

Im neuen Jahr liegt unser Hauptaugenmerk auf der Beobachtung der Vorrangflächen für Windenergie auf der Bad Orber Gemarkung und im Naturpark Spessart. Unsere Mitglieder bitten wir aufmerksam zu beobachten, wo sich Windkraftfirmen in unserer Region aufhalten, wo evtl. Aktivitäten in Sachen Windkraft sich anbahnen.

Zur Stärkung der Effizienz aller Bürgerinitiativen im östlichen Main-Kinzig-Kreis beabsichtigen wir die Zusammenarbeit zu stärken. Näheres werden wir unseren Mitgliedern in Kürze mitteilen. Die besten Erfolge können wir erreichen, wenn im frühen Planungsstadium von Windindustrieanlagen die Bürger mobilisiert werden können und ihren Unwillen laut und öffentlich äußern. Beispiele waren die Projekte von Prokon bei Steinau – Bellings  und  von Renertec am Hunsrücker Berg / Weinberg ebenfalls bei Steinau. Ein weiterer wichtiger Erfolgsfaktor ist, den politischen Mandatsträgern eindeutig klarzumachen, dass die Nachteile von Windindustrieanlagen in unseren bewaldeten Mittelgebirgen die geringen Vorteile weit übertreffen und deshalb nicht gewollt sind. Wir ermutigen  jede/n Einzelne/n, sich auch persönlich an Mandatsträger in den Ortschaften, im Main-Kinzig-Kreis und im Land Hessen zu wenden.

Der Vorstand des Vereins Gegenwind Bad Orb e.V.
Bernhard Acker, Helga Koch, Dr. Eckhard Kuck, Heinz Josef Prehler,
Heinz Sandrock


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05.01.2020

Windkraft-Investoren setzen sich durch

 

FAZ vom 03.01.2020
Leserbrief von Heinz Josef Prehler
(1. Vorsitzender von Gegenwind Bad Orb)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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Quelle:Bayerische Staatsforsten www.baysf.de

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