Bad Orb ohne Windkraft
Bad Orb ohne Windkraft

Infos des Vereins 2020

28.03.2020
Jahreshauptversammlung 2020 wird verschoben

Aktivitäten gehen weiter

 

Die Jahreshauptversammlung des Vereins Gegenwind Bad Orb e.V. -anerkannte Umweltschutzvereinigung – am 03. April 2020 wird aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie bis auf weiteres verschoben. Der Vorstand wird rechtzeitig einen neuen Termin bekanntgeben.

 

 

 

Bei dieser Gelegenheit wünschen wir unseren Mitgliedern, Freunden und allen Lesern, bleiben Sie gesund.

 

Weiterlesen: Vorsprung Online


22.03.2020
Weitere (Nacht-)Transporte zum Windpark Flörsbachtal

 

Bürgermeister Roland Weiß teilt mit, dass zwei weitere Transporttermine für den Bau des Windparks Flörsbachtal stattfinden.

 

Die Transporte finden am 23./24. und 25./26. März zwischen 00:00 und 5:00 Uhr mit jeweils zwei Transportern und Begleitfahrzeugen statt.

Die Stadtverwaltung bittet ihre MitbürgerInnen um Verständnis.


Protokoll der Jahreshauptversammlung am 12.04.2019
JHV_Protokoll-2019.pdf
PDF-Dokument [573.1 KB]

24.02.2020
Leserbrief zu behördlich geplantem Notfallkochbuch


Leserbrief zu behördlich geplantem Notfallkochbuch

von Heinz Sandrock
Vorstandsmitglied von Gegenwind Bad Orb e. V.

 

 

 


03.02.2020
Nächtliche Schwertransporte rollen durch Bad Orb ohne öffentliche Information

 

Der CDU-Stadtverordnete Heinz Josef Prehler und 1. Vorsitzender des Vereins Gegenwind Bad Orb e.V. kritisiert, dass die Öffentlichkeit über die nächtlichen Schwertransporte durch Bad Orb zu den neuen Windkraftanlagen bei Pfaffenhausen nicht ausreichend informiert wurde.

 

Hier die Pressemitteilung lesen

29.01.2020
Schwerlasttransporte rollen nachts durch Bad Orb

 

Seit der Nacht zum Dienstag fahren Schwerlasttransporte zum Windindustriegebiet "Roßkopf" durch Bad Orb. ?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


05.01.2020
Neujahrsbrief des Vereins Gegenwind Bad Orb e. V.

 

Liebe Mitglieder und Freunde des Vereins Gegenwind Bad Orb,

für das neue Jahr 2020 wünscht Ihnen der Vorstand alles Gute, Glück und Erfolg. Wir danken Ihnen für Ihre treue Mitgliedschaft im Verein Gegenwind Bad Orb e.V.

Unser Vereinsziel, das Freihalten von Windindustrieanlagen auf der Bad Orber Gemarkung und im Naturpark Spessart ist  ein gesellschaftliches Ziel und dient weder der Unterhaltung noch dem Sport oder der Kultur. Verglichen mit politisch-gesellschaftlichen Organisationen sind wir die weitaus größte Vereinigung in weitem Umkreis. Das kann uns alle stolz machen.

Im Jahr 2019 mussten wir zum Glück im unmittelbaren Wohnbereich unserer Mitglieder nicht gegen den Bau von Windkraftanlagen kämpfen. Es mag widersprüchlich klingen, aber umso dringender ist es, dass in der Öffentlichkeit immer wieder durchdringt: Um Bad Orb und im Naturpark Spessart sind Windkraftanlagen nicht gewollt und starker Bürgerprotest wird jedem potentiellen Investor entgegenschlagen.

Im Frühjahr 2019 wurde der Regionale Flächennutzungsplan Erneuerbare Energien Hessen Süd von der Regionalversammlung genehmigt. Jetzt fehlt noch die Unterschrift des Hessischen Ministers für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen Tarek Al-Wazir. Hinzu kommen sogenannte Weißflächen – etwa 0,7 Prozent der Fläche des Regierungsbezirks Darmstadt – bei denen eine Entscheidung verschoben wurde.

Wir erwarten, dass spätestens nach Unterschrift des Ministers der Druck zum weiteren Bau von Windindustrieanlagen sich auch in unserer Heimat weiter erhöhen wird. Selbst der Bürgermeister unserer Nachbargemeinde Jossgrund Rainer Schreiber, selbsterklärter glühender Windkraftbefürworter, fand heraus, dass seine Gemeinde bald von Windindustrieanlagen von allen Seiten umstellt sein könnte. Sein Vorschlag war, dass man die große Vorrangfläche 304 bebauen könne und die übrigen Vorrangflächen um seine Gemeinde entfallen lassen solle. Das geht nach dem St. Florians-Prinzip: „Heiliger Sankt Florian - Verschon' mein Haus, zünd' andre an!“. Die Vorrangfläche 304 zieht sich in der Gemarkung Bad Orb vom Parkplatz Friesenheiligen, Grillhütte auf den Höhen oberhalb des Orbtals bis zum Golfplatz Bad Orb-Jossgrund. Auf der Fläche ist Platz für über vierzig Windindustrieanlagen. Ein Teil dieser Fläche gehört Hessenforst. Besonders dieser Bereich erfordert unsere Aufmerksamkeit.

Trotz jahrelangen Kampfes gegen die ursprünglich geplanten 18 Windindustrieanlagen um den Roßkopf bei Flörsbachtal, begannen im Oktober 2019 die Rodungsarbeiten für sechs Anlagen. Am ersten Rodungstag hielten Mitglieder der umgebenden Bürgerinitiativen – auch unser Verein war beteiligt - den Harvester für drei Stunden auf, mit den Rodungen zu beginnen. Bei einem kurzen Gespräch mit dem aus dem Hunsrück stammenden Fahrer des Harvesters äußerte er sinngemäß: Das ist absurd, was hier im Spessart geschehen soll!  Eine Hälfte des Hunsrücks fiel der Windkraft, die andere Hälfte dem Borkenkäfer zum Opfer. Und hier im Spessart soll ich intakten Wald fällen.  Auf unserer Homepage https://www.gegenwind-bad-orb.de/bild-doku-rosskopf/ dokumentieren wir das Zerstörungswerk, schauen Sie sich das bitte an.

Es ist vollkommen unverständlich warum man in Hessen für den Bau der Windindustrieanlagen immer weiter die Wälder zerstört. Es sollte sich doch herumgesprochen haben, dass eine nachhaltige Klimawende nur mit einer intakten Natur funktionieren kann. Einerseits werden die Waldrodungen in Brasilien gegeißelt, andererseits zerstört man unsere eigenen Wälder für die deutsche Klimawende, die nicht gelingen wird. Eine vielbeachtete Studie der ETH Zürich kam im abgelaufenen Jahr zu dem Schluss, dass durch eine massive weltweite Aufforstung von Wäldern ein Großteil der von Menschen erzeugten CO-Emissionen  ausgeglichen werden könne. Nur ideologisch engstirnige, realitätsverweigernde Zeitgenossen glauben an eine Energiewende die hauptsächlich mit den viel Land verbrauchenden Wind- und Sonnenenergien funktionieren könne. Der Ökonom Hans-Werner Sinn sagt: „Bei der deutschen Entscheidungsfindung haben Wunschvorstellungen von Politikern dominiert, die nicht aus dem technischen oder ökonomischen Bereich kommen. Diese Vorstellungen waren sehr abstrakt und wenig realistisch. Die Regeln der Physik und der Volkswirtschaftslehre lassen sich durch Wunschdenken nicht  überlisten“. In diesen Tagen wird das Kernkraftwerk Philippsburg abgeschaltet. Nach Angaben der grün-schwarzen Baden-württembergischen Landesregierung wird der fehlende Strom auch durch Importe ersetzt werden. Höchstwahrscheinlich aus französischen Kernkraftwerken. Das hängt aber keiner an die große Glocke, das ist jedoch die Realität.

Im Jahr 2018 betrug der Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Primärenergieverbrauch 13,8 Prozent. Ca. 30.000 Windkraftanlagen trugen gerade einmal 3 Prozent bei. Dafür zahlen die Bürger dieses Landes mittlerweile die höchsten Strompreise weltweit. Mit jedem neu zugebauten Windrad steigt aufgrund der Wetterabhängigkeit der Stromeinspeisung das Risiko für zunehmende Instabilität im Stromnetz. Diese muss durch teure Regelenergie ausgeglichen werden um einen flächendeckenden Stromausfall zu verhindern. Die den Stromkunden aufgebürdeten Kosten alleine dafür betrugen im Jahr 2017 1,26 Milliarden Euro, in Frankreich betrugen sie nur 8,12 Millionen Euro!

Im neuen Jahr liegt unser Hauptaugenmerk auf der Beobachtung der Vorrangflächen für Windenergie auf der Bad Orber Gemarkung und im Naturpark Spessart. Unsere Mitglieder bitten wir aufmerksam zu beobachten, wo sich Windkraftfirmen in unserer Region aufhalten, wo evtl. Aktivitäten in Sachen Windkraft sich anbahnen.

Zur Stärkung der Effizienz aller Bürgerinitiativen im östlichen Main-Kinzig-Kreis beabsichtigen wir die Zusammenarbeit zu stärken. Näheres werden wir unseren Mitgliedern in Kürze mitteilen. Die besten Erfolge können wir erreichen, wenn im frühen Planungsstadium von Windindustrieanlagen die Bürger mobilisiert werden können und ihren Unwillen laut und öffentlich äußern. Beispiele waren die Projekte von Prokon bei Steinau – Bellings  und  von Renertec am Hunsrücker Berg / Weinberg ebenfalls bei Steinau. Ein weiterer wichtiger Erfolgsfaktor ist, den politischen Mandatsträgern eindeutig klarzumachen, dass die Nachteile von Windindustrieanlagen in unseren bewaldeten Mittelgebirgen die geringen Vorteile weit übertreffen und deshalb nicht gewollt sind. Wir ermutigen  jede/n Einzelne/n, sich auch persönlich an Mandatsträger in den Ortschaften, im Main-Kinzig-Kreis und im Land Hessen zu wenden.

Der Vorstand des Vereins Gegenwind Bad Orb e.V.
Bernhard Acker, Helga Koch, Dr. Eckhard Kuck, Heinz Josef Prehler,
Heinz Sandrock


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05.01.2020

Windkraft-Investoren setzen sich durch

 

FAZ vom 03.01.2020
Leserbrief von Heinz Josef Prehler
(1. Vorsitzender von Gegenwind Bad Orb)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Regionalplan -
Teilplan "Windenergie"
Stand: 10.06.2019
Vorrangflächen um Bad Orb

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Ausbau Erneuerbare Energien in Hessen

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Studie “Windindustrie versus Artenvielfalt”

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Elmer Kulturwoche
“Regenerative Sonderzone Schlüchtern”
Gemälde von Günter Baus

Gegenwind Bad Orb e.V.     ist Mitglied von

Flächennutzungsplan Biebergemünd

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Anzahl WKA im RP Südhessen

Vernunftkraft: Kompendium für eine vernünftige Energiepolitik

Energiewende – wo wir wirklich stehen (November 2017)

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Quelle:Bayerische Staatsforsten www.baysf.de

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Gegenwind Bad Orb e.V.,
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